Lohfelden rüstet für den Winterdienst auf – Umstellung auf Feuchtsalz geplant

400 Tonnen Salz gebunkert

Für Winterdienst gut gerüstet: Im Bauhof in Lohfelden lagert Streusalz, das im Winter für sichere Straßen sorgen soll. Unser Foto zeigt Uwe Müller (von links), Klaus Steffek, Rolf Schweitzer und den stellvertretenden Bauhofleiter Wilfried Herwig vor dem Räumfahrzeug. Foto: Wohlgehagen

Lohfelden/SÖHREWALD. „Es fehlen 200 Millimeter Niederschlag, wenn der als Schnee kommt, haben wir viel zu tun“, sagte Bauhofleiter Uwe Müller. Über den Winterdienst auf den Straßen der Gemeinden Lohfelden und Söhrewald brauchen sich die Bürger aber keine Sorgen zu machen. Die Mitarbeiter des Bauhofs in der Talstraße sind seit Mitte November in ständiger Bereitschaft. Der Vorrat an Streusalz wurde auch im Hinblick auf die Einsätze in der Nachbargemeinde auf 400 Tonnen aufgestockt.

Es sei wirtschaftlich sinnvoll und verantwortungsbewusst, größere Mengen Salz selbst einzulagern, sagte Bauamtsleiter Rolf Schweitzer.

„Der Winterdienst könnte gemeinsam organisiert werden.“

klaus steffek

Die Gemeinde Lohfelden habe jetzt in Wattenbach zusätzlich ein Fahrsilo angemietet, um vor Ort über Nachschub zu verfügen. Mit der Vorratshaltung gehe man „auf Nummer sicher“, weil die Kommunen immer das letzte Glied in der Kette der Streusalz-Auslieferungen seien, sagte Bauamtsleiter Schweitzer.

Der Vizebürgermeister der Gemeinde Lohfelden, Klaus Steffek (SPD), stellte das Zukunftskonzept für den Winterdienst vor. Für den Bauhof sei jetzt eine Salzlöseanlage bestellt worden. Dazu werden die im Räumdienst eingesetzten Fahrzeuge künftig mit Laugenbehältern und neuen Salzstreuern ausgestattet. So könne künftig auf den Straßen der Gemeinden Lohfelden und Söhrewald besser haftendes Feuchtsalz ausgebracht werden, sagte Steffek.

Das neue Verfahren, das im Winter in vollem Umfang anlaufen wird, sei auch ökologisch sinnvoll, weil weniger Salz verbraucht werde. Steffek will sich für eine engere Zusammenarbeit der Gemeinden aus dem Kasseler Osten, auch mit dem Amt für Straßenverkehr, stark machen. „Der Winterdienst könnte gemeinsam organisiert werden“, sagte der für den Bauhof verantwortliche Beigeordnete. (ppw)

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