Nur Hälfte verbraucht – Rest bleibt bis zum nächsten Winter eingelagert

Tonnenweise Streusalz übrig

Genug übrig dank milden Winters: Das Streusalz bleibt bis zur nächsten kalten Saison eingelagert. Foto: dpa

Schauenburg/Baunatal. Nachdem im Winter davor Streusalzmangel herrschte, sorgten die Gemeinden für 2011/12 ordentlich vor. Und nun gibt es aufgrund des überraschend milden Winters auch in Schauenburg und Baunatal Streusalz im Überfluss.

In Schauenburg wurden 160 Tonnen Salz auf dem kommunalen Bauhof in Schauenburg und zusätzlich 52 Tonnen im Außenlager Baunatal, dem alten Steinbruch am Burgberg, gelagert. Doch nur 75 bis 100 von den insgesamt 212 Tonnen Salz wurden laut Bauhofleiter Raimund Scholibo verbraucht. Mehr als die Hälfte lagert nun bis zum nächsten Winter ein.

„Es gab ein paar heftige und ein paar mildere Tage“, sagt Scholibo im Blick auf die Einsätze. Genau bestimmen könne er die Anzahl der Einsatztage jedoch nicht. Aber es seien deutlich weniger gewesen als in den Vorjahren. Zum Preis pro Tonne Streusalz wollte der Bauhofleiter keine Auskunft geben. Das sei aufgrund mehrerer Anbieter nicht zu sagen.

Die Stadt Baunatal hatte sich für den jüngsten Winter mit 247 Tonnen Streusalz eingedeckt. Doch genau wie in Schauenburg wurde auch hier mit 125 nur die Hälfte der gelagerten Tonnen verbraucht.

Lediglich 36-mal musste ein Streufahrzeug eingesetzt werden. Im Vergleich zu den Vorjahren, als man 2010/2011 immerhin 78-mal und im knackigen Winter 2009/2010 sogar 144-mal ausrücken musste, war das „ein eher grüner Winter“, so die Baunataler Erste Stadträtin Silke Engler-Kurz.

Den Preis pro Tonne Salz beziffert sie in diesem Jahr mit circa 70 Euro netto.

Nach Auskunft der Ersten Stadträtin werden die restlichen Tonnen auf dem Bauhof in Altenbauna und in Großenritte am Burgberg trocken gelagert und dann im kommenden Winter verwendet. (rax)

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