Tote Enten in Lohfelden: Polizei ist Tierquälern auf der Spur

Lohfelden. Die Polizei ist den Jugendlichen, die in Lohfelden mit lebenden Enten Fußball gespielt und dabei zwei Tiere getötet hatten, dicht auf der Spur. „Der Kreis der Verdächtigen ist uns komplett bekannt“, sagte Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch auf HNA-Anfrage.

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Die Ermittler des Reviers Ost in Kassel Bettenhausen wüssten auch die Namen der mutmaßlichen Täter. Noch müssten allerdings mehrere Zeugen venommen werden, die sich noch im Urlaub befänden, sagte Jungnitsch. Ziel der Beamten sei es, herauszufinden, welcher Täter den Enten die Tritte versetzt habe.

Hinweise zu der Tat nimmt die Polizei in Kassel unter der Telefonnummer 0561/9100 entgegen.

Das grausige Schauspiel hatte sich an einer Bushaltestelle an der Langen Straße unweit des Bürgerhauses zugetragen. Die Tiere, die die Jugendlichen zu Tode gequält haben, stammten vermutlich vom nahe gelegenen Bürgersee. Obwohl zahlreiche Menschen die Tat beobachtet hatten, griff niemand ein.

Erst als die Täter eine 21-Jährige bemerkten, die das Treiben aus ihrem Auto heraus beobachtet hatte, zogen sie mit unbekanntem Ziel ab. Die junge Frau gab der Polizei wertvolle Hinweise. Gegen die Jugendlichen wird wegen der Tötung von Wirbeltieren und wegen Sachbeschädigung ermittelt. (ket)

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