Tote Fische in Fulda geben Rätsel auf

Fuldabrück. Rund 100 tote Fische - und keiner weiß, warum: Die verendeten Rotaugen wurden nach Polizeiangaben vom Montag in einem Nebenarm der Fulda von einem Spaziergänger entdeckt.

Die Ursache für das begrenzte Fischsterben am Sonntag in einem Fulda-Seitenarm bei Bergshausen steht noch nicht fest. Die verendeten Fische werden jetzt in Gießen untersucht, teilte Kreissprecher Markus Manß auf Nachfrage mit.

Auch Wasserproben aus dem Fuldaarm würden unter die Lupe genommen. Mit Ergebnissen sei erst in zwei Wochen zu rechnen.

Ein Spaziergänger hatte am Sonntagmorgen etwa 50 tote Fische in dem Naturschutzgebiet entdeckt. Die 10 bis 15 Zentimeter langen Weißfische (Rotaugen) schwammen kieloben vor einem Abflussrohr.

Keine Gefahrstoffe

Die Wasserschutzpolizei zog die Freiwillige Feuerwehr aus Bergshausen hinzu. Die rückte mit acht Aktiven an, berichtet Joachim Gries.

Man habe Gullideckel geöffnet, um zu kontrollieren, ob es illegale Einleitungen gegeben habe. „Es gab keine Hinweise auf Gefahrstoffe“, sagte Joachim Gries von der Feuerwehr. Das Rohr sei trocken gewesen. Das betroffene Kanalrohr transportiert Oberflächenwasser von Straßen, Parkplätzen und mehreren Bergshäuser Betrieben zur Fulda.

 Die toten Tiere wurden von der Feuerwehr beseitigt. Möglicherweise festgefroren Auch eine natürliche Ursache wird nicht ausgeschlossen. Möglicherweise sind die Fische festgefroren. Große Teile des Fulda-Altarms sind zugefroren. (hog/lhe))

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