Eindrucksvolles Ergebnis: Landrat mit 140 von 143 Stimmen als Vorsitzender bestätigt

Glückwünsche zum glänzenden Ergebnis: Ulrike Gottschalck, Vorsitzende der SPD im Kreistag, gratuliert dem wiedergewählten Unterbezirkschef Uwe Schmidt. Da freuen sich auch Stellvertreterin Brigitte Hofmeyer (Mitte) und Landtagsmitglied Timon Gremmels (links). Foto:  Henke

Kreis Kassel. Landrat Uwe Schmidt genießt großen Rückhalt in seiner Partei. Beim Unterbezirksparteitag der SPD am Samstag in Immenhausen wurde er in seinem Amt als Vorsitzender mit einem glänzenden Ergebnis bestätigt.

Bei der Vorstandswahl erhielt Schmidt 140 von 143 möglichen Stimmen. Zwei Delegierte enthielten sich, eine Stimme war ungültig. Als Parteitagspräsident Herbert Rössel das überwältigende Votum bekannt gab, erhoben sich die Delegierten und klatschten minutenlang Beifall. Schmidt nahm den Applaus hocherfreut entgegen und versprach: „Wenn ihr mich mit einem solchen Ergebnis wählt, wird das noch ein bisschen dauern, bis ich verschwinde.“

Gegenüber unserer Zeitung bekannte Schmidt anschließend, dass er selbst nicht mit einem solch hervorragenden Ergebnis gerechnet habe. „Denn als Landrat muss ich hin und wieder auch eigenen Leuten auf die Füße treten“, umso mehr freue er sich über diesen Vertrauensbeweis.

Wechselnde Mehrheiten

Mit der eindeutigen Wiederwahl haben die Sozialdemokraten im Landkreis auch den Kurs ihres Landrats nach der Kommunalwahl am 27. März bestätigt. Denn als Chef der Verhandlungskommission tritt Schmidt dafür ein, dass die SPD-Kreistagsfraktion in den nächsten fünf Jahren mit wechselnden Mehrheiten den Landkreis führen wird.

Nach dem knappen Verlust der absoluten Mehrheit hatte eine Sondierungskommission Gespräche mit den anderen Fraktionen geführt. Obwohl mit den Grünen die inhaltliche Schnittmenge am größten ist und eine Koalition das Regieren erleichtert hätte, lehnt die Landkreis-SPD eine solche Zusammenarbeit ab. Besonders die personellen Vorstellungen und der Anspruch der Grünen auf den Posten des Vize-Landrats, die Stelle von Susanne Selbert, waren für die SPD nicht erfüllbar. Diese Position bekräftigten sie in einem Initiativantrag des Vorstands, der einstimmig angenommen wurde. KOMMENTAR LINKS

Von Gerd Henke

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