Großes Interesse: Über 1500 Besucher kamen zum ersten historischen Feldtag in Hohenkirchen

Traktoren waren die Renner

Schauten sich die alten Traktoren genau an: Dominic Dilcher (von links), Moritz Weith und Paula Brede tobten sich zwischen den Pflügen, Maschinen und Tieren aus. Fotos:  Grigoriadou

Espenau. Während heutzutage die modernen Traktoren und Pflugmaschinen quasi per Knopfdruck gesteuert werden, musste der Landwirt vor einigen Jahrzehnten noch auf die Hilfe von Bullen und Pferden setzen. Beim ersten historischen Feldtag in Hohenkirchen stellten die Veranstalter -Landwirte und Sammler von Maschinen - Vergangenheit und Gegenwart gegenüber.

„Viele Menschen interessieren sich für die Landwirtschaft, für Schlepper und Pflüge.“

Mitorganisator Adolf Krug

Über 1500 Besucher schauten sich die alten und neuen Maschinen der Landwirtschaft an. Einer der Organisatoren ist Adolf Krug. Der Landwirt erzählte, wie es zum Hoffest kam. „Die Idee kam spontan aus einem Thekengespräch heraus. Denn sehr viele Menschen interessieren sich für die Landwirtschaft, für Schlepper, Sämaschinen und Pflüge. Nicht nur Landwirte.“ Gerade Hohenkirchen sei ein Bauerndorf mit sehr gutem Land. „Da musste etwas in dieser Richtung gemacht werden.“

Dass Krug mit dieser Einschätzung recht hatte, zeigte die Resonanz der Veranstaltung. Busseweise kamen Männer, Frauen und Kinder aus Baunatal, Bad Driburg und den Nachbarorten und -gemeinden. „Das Alte muss erhalten bleiben“, begründete Bruno Müller aus Calden sein Kommen.

Mit vielen Aktionen veranschaulichten die Organisatoren die Arbeit eines Landwirtes der vergangenen Jahrzehnte. Fast wie auf einer Kirmes ging es mit den vielen Ständen zu. Am Programm, hatten die Veranstalter nicht gespart.

Was von den Besuchern besonders gelobt wurde, waren die Aktionen, die die Maschinen im Einsatz zeigten, sagte Walter Krug aus Fuldatal. Aber das Salz in der Suppe einer jeden landwirtschaftlichen Veranstaltung seien die Lanz-Traktoren. Allein auf dem Grundstück gab es 80 Schlepper zu bewundern.

Von Anthoula Grigoriadou

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