Vellmar wählt morgen den Nachfolger von Bürgermeister Dirk Stochla (SPD) – 14 000 Wahlberechtigte können abstimmen

Ein Trio kämpft um den Chefsessel

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Vellmar. Morgen entscheidet sich möglicherweise in Vellmar, wer für die nächsten sechs Jahre Bürgermeister wird. Ab 8 Uhr sind die Wahllokale geöffnet, bis 18 Uhr können die Bürger an die Urnen gehen.

Manfred Ludewig (SPD), Alexander Kampe (parteilos, aber von CDU, Grünen und FDP unterstützt) und Daniel Lindner (unabhängig) kämpfen um den Einzug ins Rathaus und wollen Nachfolger von Dirk Stochla (SPD) werden, der nicht mehr angetreten war.

Sie werben um die Stimmen von 14 802 Wahlberechtigten. In Vellmar sind 16 Wahllokale, darunter zwei für die Briefwahl, geöffnet. 144 Wahlhelfer sorgen dafür, dass die Bürgermeisterwahl reibungslos über die Bühne geht. Bis zur Eröffnung der Wahllokale hatten rund elf Prozent die Briefwahl beantragt.

Während eines HNA-Lesertreffs hatten die Kandidaten den 700 Besuchern in der Mehrzweckhalle Frommershausen ihre politischen Ziele vorgestellt. Die Zukunft der Bürgerhäuser, die Konsolidierung des Haushalts und die Zukunft des Rathausplatzes mit der Einkaufspassage waren unter anderem Themen, die diskutiert wurden.

In der Vellmarer Stadtverordnetenversammlung sind SPD, CDU und Grüne vertreten, wobei die Sozialdemokraten die absolute Mehrheit besitzen.

Mit dem vorläufigen Endergebnis der Bürgermeisterwahl wird in Vellmar gegen 20 Uhr gerechnet, hieß es im Rathaus. Überspringt keiner der drei Kandidaten die 50-Prozent-Hürde, gibt es in Vellmar in 14 Tagen eine Stichwahl.

Im Foyer des Vellmarer Rathauses (1. Stock) können die einlaufenden Ergebnisse ab 18 Uhr auf einer Großleinwand verfolgt werden.

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