Ferienfez in Lohfelden: Jugendpflege zieht positive Bilanz – Mehr Zulauf als 2010

Trotz Regen kamen über 3000

Lohfelden. Die Ferienspiele der Gemeinde Lohfelden sind am Freitagabend mit Musik, Tanzvorführungen der Kinder und einer Tombola beendet worden. Noch einmal kamen alle Teilnehmer auf den beschaulich gelegenen Festplatz „Unter den Eichen“, um mit ihren Eltern und dem Fez-Team den Ausklang des Ferienlagers zu feiern.

Die Jugendpflege Lohfelden zog ein positives erstes Fazit: Trotz zahlreicher Regentage seien die Spiele in den vergangenen drei Wochen von mehr als 3000 Kindern besucht worden.

Tänze einstudiert

„Damit haben wir das gute Ergebnis von 2010 noch übertroffen“, sagten die Jugendpfleger Maike Oertel und Ralf Schellhorn. Den Kindern aus Lohfelden und Söhrewald habe das Fez-Programm wieder mächtig Spaß gemacht. Die Kleinen verabschiedeten sich von „ihren“ Betreuern mit einem kurzfristig einstudierten Jazz-Tänzen aus dem Musical „König der Löwen“. „Bis zum nächsten Jahr“, versprach man sich am Schluss. Dabei blieben längst nicht alle Augen trocken.

Worin sehen Teilnehmer die Höhepunkte der Ferienspiele 2011? „Mir gefiel der Ausflug in die „Kinderstadt“ in Göttingen und dort das große Klettergerüst am besten“, sagte der achtjährige Nico aus Lohfelden, der jetzt schon viermal beim Ferienfez mitgemacht hat. Helene (12) aus Eiterhagen schwärmte vom Kino- und Dschungeltag im Bürgerhaus mit dem Tarzanfilm und Popcorn.

Eine Gruppe interessierter Kinder „fand den Solarworkshop gut“, den Mitarbeiter eines für die Gemeinde Lohfelden tätigen Ingenieurbüros im Jugendcafé am Bürgerhaus angeboten hatten.

Die Fez-Ferienspiele sind auch ein „Exportschlager“ der Gemeinde Lohfelden: Von weither kommen Kinder auf Verwandtenbesuch, wenn hier die Ferienspiele laufen.

Wie die 12-jährige Maite aus Duderstadt, die immer bei ihrer Oma im Quellenweg wohnt und schon seit sechs Jahren beim Fez dabei ist. „Auch meine inzwischen beste Freundin Lea kommt aus Lohfelden“, verriet die Hobby-Bastlerin.

Zum Fez-Team gehörte in diesem Jahr mit Ailin Wang (25) auch eine junge Frau aus China, die mit dem 35-köpfigen Betreuer- und Helferteam drei Wochen lang Verantwortung für die vielen Kinder übernommen hat. (ppw)

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