2. Dorflauf Vollmarshausen: Hochgestecktes Ziel verfehlt, aber trotzdem zufrieden

Trotz Regen auf Rundkurs in Vollmarshausen 

Los geht’s: Insgesamt 193 Läufer, Wanderer und Spaziergänger aller Generationen beteiligten sich am Wochenende am zweiten Vollmarshäuser Dorflauf. Fotos: Wohlgehagen

Lohfelden. Der Wettergott meinte es gut mit den Teilnehmern am Dorflauf der FSK Vollmarshausen: Die meisten Läufer waren schon im Ziel, als der Regen einsetzte. Insgesamt 193 Ausdauersportler, Nordic-Walker und Spaziergänger waren zuvor bei schwül-warmen Temperaturen auf die zwei und fünf Kilometer langen Rundkurse gegangen. Zusammengerechnet legten alle Teilnehmer 1072 Kilometer zurück.

Die hochgesteckten Erwartungen wurden damit zwar verfehlt, dennoch waren die Organisatoren mit dem Ergebnis der Veranstaltung nicht unzufrieden. „Wir konnten die Idealmarke von 2011 Kilometern nicht erreichen, weil vor zwei Jahren wesentlich mehr Teilnehmer am Start waren“, sagte Udo Ewald. Er freue sich jedoch, dass in diesem Jahr sehr viele Marathonläufer mitgemacht haben, sagte der FSK-Vorsitzende über den sportlichen Wert der Neuauflage des Dorflaufs.

Ausdauerläufer, Freizeitjogger und Spaziergänger jeden Alters sorgten für ein buntes Bild am Startplatz unter der Linde. Kirmesvadder Gerd Kratzenberg war es vorbehalten, die Läufer und Wanderer auf die beiden Rundkurse durchs Dorf zu schicken.

Mit durchaus sportlichem Ehrgeiz gingen Einzelläufer und Teams aus den Abteilungen der FSK, von Betrieben und Verbänden auf die fünf Kilometer-Strecke. Bürgermeister Michael Reuter, selbst Marathonläufer, absolvierte diesen Rundkurs gleich viermal. Für die älteren Teilnehmer und Familien mit kleineren Kindern, die sich für die kürzere Strecke entschieden hatten, war die Freude an der Bewegung wichtiger als das Kilometermachen.

An der Strecke hatte die FSK Erfrischungsstellen eingerichtet. Auch Dorfbewohner standen vor ihren Häusern, um die Läufer aufzumuntern und sie mit Mineralwasser, Müsliriegeln und Obst zu versorgen.

Jüngster Teilnehmer war der erst zehn Monate alte Toni Heinemann. Den Ehrenpreis als ältester Teilnehmer erhielt der 83-jährige Helmut Rabe, der die längere Strecke ohne Probleme bewältigte. (ppw)

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