Vellmarer Genossen: Gerald Herber soll weiter Stadtverordnetenvorsteher bleiben

Trust führt wieder SPD-Fraktion

Gerald

Vellmar. Ihre Personalentscheidungen traf die Vellmarer SPD-Fraktion in ihrer konstituierenden Sitzung. Dem- nach wurde Hans Georg Trust als Fraktionsvorsitzender wiedergewählt. Als seine Stellvertreter fungieren Peter Hanke (Wiederwahl) und Oliver Ulloth (Neuwahl).

Für die Funktion des Stadtverordnetenvorstehers schlägt die SPD-Fraktion den bisherigen Amtsinhaber Gerald Herber vor.

Abel soll Erster Stadtrat sein

Als seine Stellvertreter wurden Manfred Ludewig (neu) und Hans Georg Trust (Wiederwahl) nominiert. Peter Abel soll auch in Zukunft als Erster Stadtrat erster Stellvertreter des Bürgermeisters sein. Als weitere Mitglieder des Magistrats werden Regine Braunen, Reiner Weyers und Gerd Günther vorgeschlagen. An der Spitze möglicher Nachrücker steht Gerhard Persch.

FDP keine Fraktion

Darüber hinaus erarbeitete die SPD Vorschläge, um dem Ergebnis der Kommunalwahl Rechnung zu tragen.

Danach ist die FDP nun ohne Fraktionsstatus, während die Grünen von drei auf sechs Sitze kletterten, die CDU zwei Sitze (von elf auf neun) verlor und die SPD die absolute Mehrheit mit 21 Sitzen hält.

Da sich Grüne und CDU dadurch zahlenmäßig angenähert hätten, so Trust, sollte sich das auch personell niederschlagen. Folgende Änderungen plant die SPD:

• Die Erhöhung der Zahl der Stellvertreter des Stadtverordnetenvorstehers von drei auf vier. Diese zusätzliche Position sollen die Grünen besetzen. • Erhöhung der Zahl der Mitglieder in den Ausschüssen und im Magistrat von sieben auf neun Personen. Zwar erhält dadurch auch die SPD einen zusätzlichen Platz, aber im Gegenzug können die Grünen durch einen zusätzlichen Sitz mit der CDU gleichziehen. Diese beiden Fraktionen hätten demnach jeweils zwei Sitze.

Sitze im Magistrat

Bei neun Mitgliedern ergäbe sich zukünftig im Magistrat und den Ausschüssen folgende Sitzverteilung: fünf für die SPD, zwei für CDU und zwei für die Grünen.

„Eine solche Sitzverteilung entspricht eher dem Wahlergebnis und damit dem Willen der Wähler, aus diesem Grund schlagen wir die Anpassung vor und halten dies für eine notwendige Reaktion“ erklärte Fraktionsvorsitzender Trust.

Die Erhöhung der Sitze soll nach Vorstellung der SPD-Fraktion durch eine „straffere Aufgabenstellung“ der Ausschüsse weitgehend kompensiert werden. Bisher arbeiteten der Stadtverordnetenversammlung fünf Ausschüsse zu, in Zukunft sollen es nur noch drei sein.

Selten benötigt

„Die Vergangenheit habe gezeigt, dass der Umwelt- sowie der Satzungs- und Rechtsausschuss selten benötigt wurden“, erläutert Trust den Vorschlag.

Zukünftig soll sich der Haupt- und Finanzausschuss auch um Satzungsfragen kümmern, der Bauausschuss schließlich soll um den Bereich Umwelt erweitert werden. (swe)

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