Letzter Tag vor der Winterpause - Stammgäste des Waldschwimmbades Ihringshausen nehmen Abschied

„Tschüss, bis nächstes Jahr“

Vom Glashaus alles im Blick: Schwimmmeister Uwe Heppe auf seinem Aussichtsplatz.

Fuldatal. „Tschüss, bis nächstes Jahr“, ruft eine Gruppe Badegäste im Chor. Zum Abschied gibt es ein letztes Winken für die Mitarbeiter des Waldschwimmbades Ihringshausen.

Wenn sich die Blätter an den Bäumen langsam bunt färben, ist es Zeit, Abschied von der Freibadsaison zu nehmen. Es ist Sonntagmittag. Die Stammgäste des Ihringshäuser Waldschwimmbades sind fast alle gekommen, um das letzte Mal für dieses Jahr ihre Bahnen im kühlen Nass zu ziehen, denn am Abend ist Schluss. Das Ihringshäuser Waldschwimmbad schließt für dieses Jahr seine Pforten. Zuvor wird aber noch mal richtig geplanscht.

Im Schwimmerbecken ziehen gerade Renate Möller, Anja Böhle und Dorothee Ullrich ihre Bahnen. „Ich habe eine Dauerkarte und komme fast jeden Tag mit dem Fahrrad zum Schwimmen hierher“, sagt Ullrich. Auch Karin Wiedenn hat eine Dauerkarte und kommt fast täglich ins Waldschwimmbad.

Für Josef Singer ist das Freibad in Ihringshausen das schönste in der Region. „Ich bin traurig, dass es jetzt für so lange Zeit geschlossen ist“, sagt er. Er warte nun auf den nächsten Mai.

Während der Saison kümmerten sich Schwimmmeister Uwe Heppe, sein Kollege Oliver Schmidt und Jan Herbst, Fachangestellter für Bäderbetriebe, um einen reibungslosen Ablauf im Bad. Unterstützung bekamen sie von ihrer Auszubildenden Norma Jean Ulrich und der DLRG.

„Die Saison lief nicht besonders gut“, sagt Heppe. Das schlechte Wetter hätte ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht. „2011 war mit 40000 Besuchern das schlechteste Jahr überhaupt“, bemängelt er. Gern erinnert sich der Schwimmmeister an das Mitternachtsschwimmen im Sommer. „Alles war beleuchtet und es wurde von den Gästen sehr gut angenommen“, sagt Heppe.

Am letzten Tag vor der Winterpause zeigt sich das Wetter von seiner guten Seite. Sonnenschein und 23 Grad Lufttemperatur - da erfrischt man sich gern im kühlen Nass, das mit 24 Grad sehr angenehm ist. „Wir wollten den letzten Tag noch mal ausnutzen“, sagt Iris Biscosi und planscht mit Tochter Lena (5) im Kinderbecken. Am Abend heißt es dann für alle Badegäste: Auf Wiedersehen, bis nächstes Jahr!

Von Tina Hartung

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