Kampagne des parteilosen Kandidaten Carsten Strzoda in der heißen Phase

Bürgermeisterwahl in Espenau: Auf Tuchfühlung mit Wählern

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Von Haus zu Haus: Die Mitglieder aus der schon vier Generationen bestehenden Familie von Heinrich Diegler hörten den Ausführungen von Carsten Strzoda (rechts) aufmerksam zu.

Espenau. Die Flyer sind gedruckt, die Wahlplakate aufgestellt und zahlreiche Auftritte absolviert. Der Bürgermeisterkandidat Carsten Strzoda hatte in den vergangenen Monaten alle Hände voll zu tun.

Zum Durchschnaufen kommt der 40-jährige parteilose Bewerber für den Posten des Espenauer Gemeindeoberhaupts, das parallel zu Bundes- und Landtagswahl am 22. September gewählt wird, aber auch jetzt noch nicht. Denn im Wahlkampf stehen die letzten Besuche auf seiner Werbetour von Haustür zu Haustür an.

Bei strahlendem Sonnenschein macht sich Strzoda auf, um die restlichen der insgesamt rund 2000 Haushalte Espenaus bis zur Wahl am 22. September aufzusuchen und sich vorzustellen. „Dabei kommt man ganz schön ins Schwitzen“, sagt der Espenauer und betont: „ Die heiße Phase des Wahlkampfs hat nun im wahrsten Sinn des Wortes begonnen.“

Am Aussiedlerhof der Familie Heinrich Diegler angekommen, erhält Strzoda gleich eine Erfrischung. Vorzustellen braucht sich der 40-Jährige übrigens nicht. „Wir kennen Carsten Strzoda schon länger“, sagt Heinrich Diegler. Entsprechend leicht fällt das Gespräch. Aufmerksam verfolgen die Mitglieder der aus vier Generationen bestehenden Großfamilie die Ausführungen des Kandidaten.

Wünsche an den Bürgermeisterkandidaten haben die Zuhörer ebenfalls parat. „Die Zusammenarbeit mit dem ZKD - dem gemeinsamen Bauhof mit Immenhausen - muss besser werden“, sagt Heinrich Diegler. Eine Anregung, die Strzoda gern in die Liste seiner Vorhaben aufnimmt. Im Falle des Wahlerfolgs möchte er regelmäßig eine Bürgersprechstunde in den verschiedenen Ortsteilen einrichten und so die Nähe und Offenheit für die Anliegen der Bürger gewähren.

Informationen gibt es unter: www.buergermeister-espenau.de

„Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg“, weiß Strzoda. Wie er seine eigenen Chancen einschätzt? „Ich bin gebremst optimistisch. Bisher habe ich sehr viel positives Feedback bekommen“, sagt der ehemalige Vorsitzende des Sportvereins. „Ich glaube, dass die Espenauer ganz genau hinschauen, wem sie ihre Stimme geben. Da kommen mir meine Verwaltungserfahrung und mein Wohnsitz in Espenau und die damit verbundene Zugehörigkeit zur Gemeinde zugute.“

Dass er als parteiloser Kandidat antritt, sieht Strzoda nicht als Nachteil. „Ich bin stolz darauf, vieles allein oder im kleinen Team geschultert zu haben.“ Dazu gehören auch die Wahlkampfkosten in Höhe von etwa 2500 Euro. „Das war es mir aber wert, denn meine Kandidatur ist eine echte Herzensangelegenheit.“

Aus diesem Grund hat er für den Wahlabend auch eine Lokalität angemietet, um gemeinsam mit seinen Freunden den Ausgang der Wahl zu verfolgen.

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