Neue Musikschüler der Ahnatalschule mussten ungewöhnliche Aufgaben meistern

Ein Turm aus Bauklötzen

Turmbau mit Bauklötzen: Lea (9, von links), Julia, Joshua, Felix und Sinas (alle 10) während einer Gruppenübung.

VEllmar. Wenn man Lea (9), Julia, Joshua, Felix und Sinas (alle 10) dabei beobachtet, wie sie mit Bauklötzchen einen Turm bauen, meint man nicht, dass es sich hierbei um potenzielle Musiker handelt.

Dagmar Röse, Fachbereichsleiterin Musik der Ahnatalschule in Vellmar, erklärt bei der Sichtung der neuen Musikschüler am Samstag, warum solche Übungen wichtig sind. „Bei einer solchen Aufgabe kann man sehen, wie das Gruppenverhalten der Kinder ist“, sagt sie. Lea möchte unbedingt in die Musikklasse aufgenommen werden. „Ich habe total viel Spaß beim Musizieren“, sagt die Neunjährige.

Knapp 50 Kinder haben sich für die neue Musikklasse, die im Sommer beginnt, angemeldet. Bevor sie die Zusage bekommen, müssen sie in kleinen Gruppen an verschiedenen Stationen ihr Hörvermögen, ihre Wahrnehmung, die rhythmischen Fähigkeiten und das Gruppenverhalten unter Beweis stellen. Bei Musiklehrer Michael Mahner zum Beispiel lernen die Kinder allerlei über die Klarinette und dürfen sie auch ausprobieren. So wie Carla (9) und Annika (10). „Durch das Musizieren werden nicht sozial kompetente Kinder oft sehr diszipliniert“, stellte Mahner schon oft fest.

Alle Kinder haben viel Spaß bei den Aufgaben der Sichtung und strengen sich sehr an, um in die Musikklasse aufgenommen zu werden.

Julia Stadelmann (16) hat sechs Jahre Musikklasse hinter sich und kann sie nur empfehlen. „Der Zusammenhalt ist durch die Musik viel größer als in normalen Klassen“, sagt sie.

Von Tina Hartung

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