In Guntershausen feierten 350 Gäste zünftig ihr eigenes Oktoberfest

Turnhalle statt Wiesn

Stilecht: Auch Anja Ebbrecht (vorne, von links), Uwe und Marion Lissner, Jana Sternkopf, Katharina Gaede, Gabi Kober und Tino Gaede-Berger feierten Oktoberfest in Gunterhausen. Foto: Schaffner

Baunatal. Knapp 500 Kilometer liegen zwischen Guntershausen und der Münchener Theresienwiese – Oktoberfest wird im kleinsten Stadtteil Baunatals trotzdem gefeiert. Am Wochenende war es wieder soweit: Mehr als 350 Menschen in Lederhose und Dirndl verwandelten die Sporthalle des TSV Guntershausen in ein „Wiesn“-Festzelt.

Seit 2005 veranstaltet die für diesen Anlass vom Sportverein und der Freiwilligen Feuerwehr gegründete Festgemeinschaft Guntershausen ein eigenes Oktoberfest. Die Idee dazu hatte Bernd Bock, damals erster TSV-Vorsitzender und begeisterter Oktoberfestgänger. „Wenn wir an diesem Wochenende nicht auch Oktoberfest gefeiert hätten, wäre ich wieder auf die Theresienwiese gefahren“, sagte Bock am Samstagabend. Bereut hat er das sicherlich nicht.

Denn die Veranstalter haben auch in diesem Jahr wieder großes Engagement gezeigt: Los ging’s mit bayrischem Bierbraten, Leberkäs, Serviettenknödl und Sauerkraut. „Auch beim Fassbieranstich wollen wir den Münchenern in nichts nachstehen“, sagte der aktuelle Vorsitzende des TSV, Stefan Ebbrecht. Weil in der bayrischen Landeshauptstadt stets der Oberbürgermeister das Fest eröffnet, schritt in Gunterhausen Baunatals Bürgermeister Manfred Schaub zur Tat. Dazu spielte die Felsberger Band „Wild Birds“ Blas- und Tanzmusik bis weit nach Mitternacht.

Bunter Nachmittag

Der Sonntag begann nach dem Gottesdienst mit einem Weißwurstfrühstück. Ihr Oktoberfest ließen die Guntershausener dann mit einem bunten Nachmittag ausklingen, bei dem unter anderem die Akrobatik-Gruppe des TSV, das Baunataler Gesangsduo „Stefan und Ingbert“ und die Band „Punkt 5“ der Kirchengemeinde aufgetreten sind. (psn)

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