Vellmarer Ten-Sing-Gruppe präsentiert ihre erste Bühnenshow für Jugendliche

Üben für Hollywood

Viel geübt: Intensiv haben sich Sanya Slipac (von links), Alisa Freitag, Carolin Harbusch, Leonie Honegger, Ramona Voigt, Theresa Voigt, Janine Prysock und Aileen Heusener auf ihre drei Tanzdarbietungen vorbereitet, mit denen sie die Besucher des ersten Vellmarer Ten-Sing-Konzertes am 12. Februar begeistern wollen. Fotos: Brandau

Vellmar. Fast genau vor einem Jahr wurde im Bürgerhaus Obervellmar eine Ten-Sing-Gruppe gegründet. Was damals von den Mitgliedern der Gütersloher CVJM-Gruppe auf der Bühne gezeigt wurde, begeisterte die jugendlichen Besucher in Vellmar so sehr, dass sich mittlerweile im Rahmen der evangelischen Jugendarbeit mehr als 40 Jungen und Mädchen in der Vellmarer Ten-Sing-Gruppe engagieren und jetzt ihrem ersten großen Auftritt entgegenfiebern.

Um zu zeigen, dass es sich bei der Bühnenshow um etwas ganz Besonderes handelt, haben sich die jugendlichen Akteure auch eine ausgefallene Anfangszeit ausgedacht. „Am 12. Februar um 20.14 Uhr soll es so weit sein“, erklärt Jugendarbeiter Carsten Korinth, der die Gruppe betreut. Dann heißt es Bühne frei für die Show unter dem vielversprechenden Titel „Hollywood“.

Dafür haben die insgesamt 44 Mitwirkenden viele Monate geübt. Neben der Tanzgruppe, einem Chor, einer Band, einer Theatergruppe und Jongleuren wird auch eine Schwarzlicht-Theater-Gruppe auftreten. „In verschiedenen Workshops haben sich die Jugendlichen auf ihre Auftritte vorbereitet. Texte, Lieder und Choreografien haben sie sich selbst ausgedacht, bearbeitet und umgesetzt“, sagt Carsten Korinth.

„Die Vorbereitungen waren großartig“, bestätigt Kristof Müller. Er gehört zu der Gruppe Doku und Design, die mehr für die Arbeiten im Hintergrund verantwortlich ist. „Wir hatten ein richtig gutes Gruppengefühl, und es hat eine Menge Spaß gemacht“, bestätigt der 17-Jährige, der noch kein Lampenfieber verspürt.

Auch für Sara Honegger war es eine gute Erfahrung. Sie leitet den vierzig Stimmen umfassenden Chor. Alle hätten sehr gut mitgearbeitet, und der Chor könne sich auf alle Fälle hören lassen. Etwas Besonderes sei es, in einer Ten-Sing-Gruppe zu singen, meint die 17-Jährige. Man spüre einfach den Zusammenhalt und die Geborgenheit in der Gruppe. „Egal was man macht, es kommt immer etwas Positives zurück, vielleicht auch deswegen, weil es unter dem Dach der Kirche stattfindet.“

Trotzdem war man auf Sponsoren angewiesen. Daher ist Jugendarbeiter Carsten Korinth auch froh, dass die Kasseler Sparkasse das Bühnenprojekt mit 1500 Euro ebenso unterstützt hat wie einige Firmen aus Vellmar und Kassel mit kleineren finanziellen Zuwendungen. „Ohne diese Unterstützung wäre das Jugendprojekt nicht machbar gewesen“, sagt Korinth und weist darauf hin, dass der Einlass bereits um 19.30 Uhr ist und kein Eintritt erhoben wird.

Von Werner Brandau

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