Über 7000 Bäume gepflanzt

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Offizielle Vorstellung: Am Erinnerungsstein haben sich Willi Schade (von links), Joachim Urbaczka (Regierungspräsidium), Förster Holger Möller (Forstamt Wolfhagen), Waldinteressentenvorsitzender Walter Pott und Wolfgang Ritter versammelt.

Mehr als 7000 kleine Bäume haben die Wahnhäuser Waldinteressenten angepflanzt und damit eine Fläche von 8533 Quadratmetern im Gemarkungsbereich „Heiligenberg“ aufgeforstet.

Die forstliche Maßnahme wurde aus der Walderhaltungsabgabe des Landes Hessen mit einer Landeszuwendung in Höhe von 25 025 Euro voll finanziert. „Damit kommen wir unser Verpflichtung nach, den Waldbestand für zukünftige Generationen zu erhalten“, erläutert Walter Pott, der Vorsitzende der Waldinteressenten des Fuldataler Ortsteiles Wahnhausen, die Pflanzaktion.

Man könne nicht nur durch den jährlichen Holzeinschlag ernten, was unsere Vorfahren angepflanzt haben, sondern die Waldinteressenten müssen längere Zeitspannen im Auge haben und sind gesetzlich verpflichtet, den Wald zu erhalten und zu vermehren. So ist es ein Grundsatz für den Vorsitzenden, das Waldeigentum der Wahnhäuser zu verwalten. Aber auch die Mitglieder dieser Eigentümergemeinschaft fühlen sich dazu in der Pflicht. Nach dem Erwerb des Grundstückes haben sie im letzten halben Jahr die Fläche hergerichtet und vorbereitet.

Es wurde ein spezieller Erdbohrer angeschafft

Das Grundstück, eine ursprünglich landwirtschaftlich genutzte Fläche, die seit einigen Jahren brach lag, konnte noch im vorigen Herbst gemulcht werden. Im Frühjahr wurde der Zaun erstellt und die Rückegassen und Pflanzreihen wurden abgesteckt. Danach konnten die jungen Bäume gepflanzt werden. Dies geschah mit einem eigens dazu beschafften Erdbohrer, mit dem die Löcher gebohrt wurden, um die über 7000 Bäumchen in die Erde zu pflanzen.

Für die Unterstützung der Pflanzmaßnahme bedankte sich Walter Pott bei Joachim Urbaczka vom Regierungspräsidium und beim zuständigen Forstbeamten Harald Möller vom Forstamt Wolfhagen.

Nach einem festgelegten Plan wurden unter anderem neben 5850 Traubeneichen, 700 Hainbuchen und Weißdorn auch Kirschen, Elsbeeren, Feldahorn und Walnuss in die Erde gebracht. In den Rückegassen haben 200 Nordmanntannen Platz gefunden, die später als Weihnachtsbäume verkauft werden können. Aber auch an den Baum des Jahres, die Europäische Lärche, haben die Wahnhäuser gedacht. „Insgesamt haben wir 50 Stück davon in verschiedenen Bereichen unseres Waldes angepflanzt“, berichtet der Vorsitzende. Einige davon stehen in der Nähe des aufgestellten Felsquaders mit Erinnerungstafel mit Hinweis auf die vom Land Hessen geförderte Anpflanzung und den an der Anpflanzung beteiligten Mitgliedern der Wahnhäuser Waldinteressenten. (phk)

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