Über Holperpisten zu VW

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Schlaglochpisten: Risse und Wellen zeichnen die Straßen rund um das VW-Werk.

Baunatal. Der Volkswagen-Konzern will in den Jahren 2012 bis 2016 rund 1,6 Milliarden Euro in das Baunataler Werk investieren. Das hat das Unternehmen kürzlich bestätigt.

Doch die Straßen rund um das zweitgrößte deutsche Werk nach dem Stammsitz Wolfsburg halten mit dieser Modernisierung nicht Schritt. Im Gegenteil: Die Zufahrten präsentieren alles andere als repräsentativ, sie gleichen eher Schlaglochpisten. Und: Eine Sanierung ist nicht in Sicht.

Risse und Wellen kennzeichnen die Landesstraße vor der Nordfassade. Immerhin ist diese Trasse die Zufahrt zum Haupttor und zu 4700 Parkplätzen. Nach Angaben von VW rollen 7000 bis 8000 Mitarbeiter täglich zweimal mit ihren Autos über die Straße am Werk. Auch Geschäftspartner und Kunden nehmen diesen Weg.

Lediglich der löchrigste Abschnitt, die Auffahrt aus Richtung Altenbauna auf diese Landesstraße, wird jetzt saniert. Das bestätigt das Kasseler Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) auf Anfrage. Vermutlich in der zweiten Herbstferienwoche werde eine Firma die Fahrbahn erneuern, kündigt Reinhold Rehbein, Sprecher des ASV an. Kosten: 40 000 Euro. (sok)

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