Lieferungen lassen auf sich warten

Kreis Kassel: Überall geht das Salz aus

Kreis Kassel. Für den Winterdienst in vielen Gemeinden im Landkreis Kassel wird das Salz wegen ausbleibender Lieferungen des Deutschen Straßendienstes knapp.

In einigen Kommunen wird nur noch geräumt oder mit Splitt gestreut. So ist die Situation in den Gemeinden: Baunatal: „Im Lager sind nur noch zehn Tonnen. Für eine Tour brauchen wir aber 15“, sagt Karl Stock, Chef des Bauhofs. Weil das Streusalz bei Temperaturen unter minus sechs Grad nichts bewirke, wird in Baunatal momentan nur geschoben und Splitt gestreut. Heute soll neues Salz geliefert werden.

„Wir haben aber noch keine Nachricht vom Deutschen Straßendienst.“ Schauenburg: Die Gemeinde hat bereits Salz nachbestellt. Die Vorräte reichen voraussichtlich noch für die nächsten Tage. Söhrewald: Die Lager sind leer, und es gibt nur noch Restmengen für Gehwege. Wann eine neue Lieferung kommt, ist unklar. Vellmar: Auch in Vellmar ist das Salzlager so gut wie leer. Espenau: Für die Großstreuer genügt das Streugut noch zwei Tage. Fuldatal: In den Silos liegen fünf bis sechs Tonnen, die diese Woche noch reichen sollen. Niestetal: „Wir haben noch zwölf Tonnen, die streuen wir auf Brücken, Treppen und Gehwegen. Montag soll wieder Salz da sein“, sagt Pressesprecher Dennis Bachmann.

Die Straßen werden nicht gestreut. Kaufungen: Das Salz ist so gut wie aus, die Kasseler Stadtreiniger streuen nur noch Kreuzungen und Gefällstrecken. Fuldabrück: Fünf Tonnen sind noch vorrätig, 26 bestellt. Nieste: Fünf Tonnen lagern noch in den Silos. Die sollen bis Ende der Woche reichen. Helsa: 15 bis 20 Tonnen lagern im Silo, die noch zwei bis drei Wochen reichen sollen. Ahnatal: Etwa 37 Tonnen Salz sind noch vorrätig, eine Lieferung vom Deutschen Straßendienst wird erwartet. Lohfelden: Mit 130 Tonnen Salz ist Lohfelden am besten aufgestellt. „Wir haben einen Liefervertrag, der uns im Normalfall wöchentlich 25 Tonnen zusichert“, sagt Hauptamtsleiter Kai Hast. (jmo)

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