Baunataler Feuerwehr ließ sich von Kollegen überprüfen

Übungseinsatz gelungen: Acht Schüler gerettet

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Einsatz unter Beobachtung: Kollegen aus der Nachbarschaft bewerteten das Vorgehen der Baunataler Brandschützer.

Baunatal. Acht Jugendliche müssen aus dem brennenden Treppenhaus einer Schule gerettet werden. Und das am Morgen eines Wochentags, an dem ehrenamtliche Brandschützer auch arbeiten müssen. Das war das Szenario einer vorher streng geheim gehaltenen Übung der Freiwilligen Feuerwehr Baunatal.

Ein Alarmruf beorderte sie zur Brüder-Grimm-Schule in Rengershausen. Die Spitze der Wehr wollte damit testen, wie es um die sogenannte Tagesalarmbereitschaft bestellt ist und ob das Rendezvous-System klappt.

In der Schule mimten Jugendfeuerwehrleute die acht Schüler, die es zu retten galt. Starker Rauch, erzeugt durch Kunstnebel, erschwerte den Einsatz der Brandschützer. Sie mussten Atemschutzgeräte anlegen und über tragbare Leitern durch Fenster in das Gebäude eindringen.

Über Leitern ins Gebäude: Feuerwehrleute bei ihrer Übung an der Rengershäuser Brüder-Grimm-Schule.

Erfahrene Einsatzleiter der Wehren von Felsberg und Gudensberg beobachteten das Vorgehen kritisch, denn die Baunataler wollten sich von unabhängiger Seite prüfen lassen, so Pressewart Mirko Baum. Ergebnis sei gewesen: Alles habe gut geklappt. Auch das Rendezvous-System, wonach von drei Standorten aus zusammen eingegriffen wird.

Alarmiert worden waren die Stadtteil-Feuerwehren von Rengershausen, Guntershausen, Kirchbauna und Altenbauna – insgesamt 27 Einsatzkräfte. Außerdem hatte man aus Altenritte eine Wärmebildkamera angefordert. Unter Leitung des Rengershäuser Wehrführers Michael Krug und von Gruppenführer Christian Kühn lief dann die 90-minütige Übung ab.

In der Brüder-Grimm-Schule werden normalerweise 126 Schüler im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren unterrichtet. (ing) www.feuerwehr-baunatal.de

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