Mitgliederwerbung zentrales Thema

Braun ist neuer Gemeindebrandinspektor in Ahnatal

Hat die Arbeit aufgenommen: Dieter Braun, der neue Gemeindebrandinspektor, in der Halle des zentralen Feuerwehrhauses. Bei der Ausrüstung ist die Wehr auf einem guten Stand. Nun gilt es, neue Mitglieder zu werben. Foto: Schilling

Ahnatal. Es gibt ein Plakat, darauf ist ein Notrufknopf der Feuerwehr zu sehen. Daneben steht: Stell dir vor du drückst - und alle drücken sich. Dieter Braun ist einer von denen, die sich nicht drücken.

Seit 1975 engagiert Dieter Braun sich in der Ahnataler Feuerwehr. Nun wurde er zum Gemeindebrandinspektor gewählt. „Ich wollte Menschen helfen, die in Not sind. Das ist mein Antrieb“, erklärt Braun sein jahrzehntelanges Engagement. Der 54-Jährige übernimmt den Posten von Michael West. Was der hinterlassen hat, ist laut Braun „sensationell“. In die Amtszeit seines Vorgängers fielen der Neubau des zentralen Feuerwehrhauses und das Zusammenwachsen der Ortsteilwehren. Auch im Bereich der Ausrüstung ist die Ahnataler Wehr laut Braun auf einem guten Stand, wenn auch noch manches fehlt.

Als Beispiel nennt er den geplanten Übungsturm aus Stahl. Die Fundamente wurden bereits beim Bau des Feuerwehrhauses gegossen – doch das Geld für den Turm fehlt. Darum wird derzeit nach kostengünstigeren Varianten gesucht. Eine Möglichkeit wäre es, Seecontainer übereinanderzustapeln, meint Braun.

Als wichtigste Aufgabe für die Zukunft hat Braun sich vor allem eines auf die Fahnen geschrieben: Die Werbung neuer Mitglieder. „Wir brauchen unbedingt Leute in der Feuerwehr“, betont der neue Gemeindebrandinspektor. Gerade im Alter von 30 bis 40 Jahren fehlen aktive Mitglieder. Ein Alter, in dem man laut Braun noch gut als Quereinsteiger zur Feuerwehr kommen könne.

Wichtig sei es auch, dass sich mehr Menschen, die in Ahnatal arbeiten, aktiv engagierten. Denn sie sind tagsüber bei Einsätzen verfügbar. „Man braucht kein Grundwissen oder besonderes technisches Geschick. In der Ausbildung wird einem alles beigebracht.“

Auch um den jüngeren Nachwuchs will sich Braun verstärkt bemühen, indem er zum Beispiel die Jugendlichen im Konfirmanden-Unterricht besucht und über seine Arbeit berichtet. Darüber hinaus will er kräftig die Werbetrommel rühren und sieht dabei als Unterstützung auch die Gemeinde in der Pflicht - schließlich habe sie den gesetzlichen Auftrag, die Feuerwehr zu unterhalten.

Info: Einmal pro Woche treffen sich die verschiedenen Abteilungen der Feuerwehr: die Jugendfeuerwehr für Kinder und Jugendliche ab zehn, die Übergangsgruppe für 15- bis 17-Jährige und die Einsatzabteilung (ab 17 Jahre). Infos gibt es im Internet unter: www.feuerwehr-ahnatal.de

Von Meike Schilling

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