Kaufungen: Mehrkosten durch Einbau von Toiletten und Rolltoren

Umbau am Brauplatz in Oberkaufungen wird teurer

Der Brauplatz wächst: Die Freiflächen des künftigen Altdorf- und Veranstaltungsplatzes sind schon gepflastert. Für den Umbau des ehemaligen Garagengebäudes (Bildmitte) musste jetzt Geld nachbewilligt werden.

Kaufungen. Die vorgesehene Summe für den Umbau des Garagengebäudes am Brauplatz in Oberkaufungen reichen nicht aus. Jetzt musste die Gemeindevertretung 20.000 Euro überplanmäßig zur Verfügung stellen. Die Umbaukosten steigen damit auf 110.000 Euro.

Bürgermeister Arnim Roß (SPD) begründete die Mehrkosten mit dem Einbau von Toiletten und zusätzlichen Aufwendungen für Rolltore. Man habe die Garagen zunächst abreißen wollen, wolle sie jetzt aber bei Veranstaltungen auf dem künftigen Altdorfplatz nutzen. Ein großer Vorteil sei, so der Verwaltungschef, dass die Gemeinde wegen der Zuschüsse von Bund und Land selbst nur 30 Prozent der Kosten tragen müsse. Die CDU lehnte die Vorlage ab. Man sei von Anfang an gegen die Neugestaltung des Brauplatzes gewesen und sehe jetzt alles in einem Zusammenhang, sagte ihr Sprecher Erwin Schmidt.

Torsten Felstehausen (GLLK) erwartet vom Brauplatz Impulse für den Ortskern, deshalb werde seine Fraktion zustimmen, so der Gemeindevertreter. Auch die SPD und Bündnis 90/Grünen stimmten der überplanmäßigen Ausgabe zu.

Die Anlegung des Brauplatzes steht im Zusammenhang mit einem Großprojekt der Diakonie Kassel, die nach dem Abriss des bestehenden Gebäudes auf dem angrenzenden Areal der früheren Fleischerei Reichel ein Behindertenwohnheim errichten will. In dem Neubau soll auch ein Tegut-Dorfladen untergebracht werden. (ppw)

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