74 Unterschiften notwendig

Lindner will als Bürgermeisterkandidat zur Wahl in Vellmar antreten

Daniel Lindner

Vellmar. Aus dem sich bis jetzt abzeichnenden Zweikampf um den Chefsessel im Vellmarer Rathaus könnte ein Dreikampf werden. Wie die HNA erfuhr, hat sich der 27-jährige Daniel Lindner aus Vellmar bei Wahlleiter Wolfhard Eidenmüller im Rathaus das Formblatt für die Unterschriftensammlung abgeholt.

„Ich finde, dass ein unabhängiger Kandidat der Vellmarer Stadtpolitik gut tun könnte“, sagte Lindner gestern gegenüber unserer Zeitung. Denn er sei mit den bisherigen „Alternativen unzufrieden“. Lindner hat bei der Universität Kassel gerade seine Diplomarbeit im Fach Maschinenbau abgeschlossen. Daneben arbeitet er im väterlichen Kfz-Betrieb mit. Seine Entscheidung, anzutreten, kam ganz spontan: Erst vor ein paar Tagen habe er sich entschlossen, da er bei vielen einen gewissen „Unmut“ über die Verhältnisse gespürt habe.

Um als unabhängiger Kandidat zur Vellmarer Bürgermeisterwahl am Sonntag, 25. Mai, antreten zu können, braucht Lindner die doppelte Anzahl der Sitze in der Vellmarer Stadtverordnetenversammlung. Das sind 74 Unterschriften. „Die Hälfte habe ich schon zusammen“ bestätigte er gestern. Die notwendigen Unterlagen müssen bis spätestens 20. März im Rathaus abgegeben werden. Erst seit ein paar Tagen ist der unabhängige Bewerber in der Stadt unterwegs, um die notwendigen Unterschriften zu sammeln.

Bislang hat offiziell nur SPD-Mann Manfred Ludewig (48) seinen Hut in den Ring geworfen. CDU, Grüne und FDP hatten angekündigt, einen gemeinsamen Kandidaten zu präsentieren. Er soll am 10. März in den jeweiligen Mitgliederversammlungen bestimmt werden.

Wie berichtet, tritt Amtsinhaber Dirk Stochla (SPD) zu einer dritten Amtsperiode nicht mehr an. Er wird den Chefsessel im November räumen.

Von Stefan Wewetzer

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