Fraktion legt Stellungnahme und acht Zusatzanträge zu städtischem Planentwurf vor

Union: Senioren intensiver unterstützen

Baunatal. Mehr als 100 Din-A4-Seiten umfasst der Entwurf eines Seniorenplans, den die Baunataler Stadtverordneten in ihrer nächsten Sitzung am 18. Juni beraten wollen. Nun liefert die örtliche CDU, der die Vorlage nicht ausreicht, dazu eine Stellungnahme und ein Antragspaket von knapp 30 Seiten.

Unter anderem will die Union das Engagement älterer Menschen forcieren, davon handeln allein drei Vorlagen. Außerdem will sie dem demografischen Wandel – in Baunatal leben immer mehr ältere Menschen – Genüge tun.

So sollen Senioren Engagementpunkte sammeln können, die dann in Eintritts- oder Fahrkarten umgewandelt werden. Damit will die CDU bürgerschaftlichen Einsatz ankurbeln. Auch sollen Senioren andere Ältere unterstützen, und die Stadt soll Schulungen zum Senioren-Coach anbieten.

Soziale Schieflagen beseitigen beziehungsweise vermeiden, diese Zielsetzung erläutert Fraktionschef Sebastian Stüssel in der CDU-Stellungnahme. Auch solle das finanziell gut gestellte Baunatal Vorbild für andere Kommunen werden.

Eine einwöchige Sportveranstaltung „Senioren fit für Olympia“ schlägt die Union ebenso vor. Sie regt ferner für Stadtteile mit lückenhafter Nahversorgung einen Seniorenladen oder die Unterstützung vorhandener Angebote durch Ältere an. Wohnungen sollten mithilfe eines städtischen Förderprogramms seniorengerecht und barrierefrei saniert werden.

Schließlich möchten die Christdemokraten, dass aus dem Seniorenarbeitskreis ein Seniorenbeirat mit Rederecht in den Ausschüssen des Stadtparlaments wird. (ing)

Öffentliche Sitzung Stadtparlament Baunatal am Montag, 18. Juni, ab 18 Uhr, Rathaus, Stadtverordnetensaal.

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