Streit um Übernahme von Straßenbaulast

Union: SPD-Vorstoß unsinnig

Kaufungen/Helsa. Als „völlig unverständlich und für die Gemeinde Helsa möglicherweise gefährlich“ hat der CDU-Kreisvorsitzende Frank Williges die Aussagen von Bürgermeister Tilo Küthe (SPD) zur möglichen Übernahme der Baulast für die Kreisstraße 7 bei Helsa kritisiert.

Durch den „unsinnigen Vorstoß“ der Kreis-SPD für ein Straßenabstufungskonzept der Parallelstraßen zur A 44 werde die Verhandlungsposition der Lossetal-Gemeinden geschwächt, meint Williges.

„Ich fordere den Erhalt einer ortsfernen Straße parallel zur Autobahn, um die Ortsdurchfahrten zu entlasten. Das sollte idealerweise die im Querschnitt verkleinerte derzeitige B 7 sein“, schreibt Williges in einer Pressemitteilung. Die Kosten für den Rückbau und die Bauunterhaltung müssten bei Bund und Land bleiben, so Williges weiter.

SPD: Belastbare Umleitung

Vieles deute darauf hin, dass Bund und Land die B 7 eben nicht erhalten wollen, schreibt SPD-Bundestagsabgeordnete Ulrike Gottschalck in einer Pressemitteilung. Daher habe die SPD „einen konstruktiven Vorschlag“ unterbreitet. „Wir wollen für die Lossetal-Bewohner eine belastbare Umleitungsstrecke erhalten.“ (hog)

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