Viele Themen bei Bürgerversammlung in Helsa

Unmut über schlechte Straßen

Helsa. Wann der „Feldweg“ Pestalozzistraße zu einer passabel begeh- und befahrbaren Straße ausgebaut werde, war eine Frage, die schon vor der Bürgerversammlung im Helsaer Rathaus eingegangen war.

Andere Themen wie die Situation am ausgebrannten Merten-Jäger Haus oder die Ausbesserung des Weges zur Skihütte sprachen Bürger aus Helsa und Wickenrode bei der Versammlung im Rathaus selbst an. Auch über den geplanten Kauf des Saales am „Gasthaus König von Preußen“ durch die Gemeinde wollte man mehr erfahren. „Um an Fördermittel heranzukommen, müssen wir erst einmal eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben“, sagte Bürgermeister Tilo Küthe (SPD) zu diesem Thema. Er sehe die Gemeinde noch nicht am Ziel, weil bislang nur die Verkaufsbereitschaft des Eigentümers vorliege.

Für den Unmut der Anwohner in der Pestalozzistraße zeigte der Verwaltungschef Verständnis: „Wir werden den Weg in entsprechender Zeit herrichten“, versprach Küthe, wies aber gleichzeitig auf die Kostenbeteiligungspflicht der Grundstückseigentümer hin.

Hermann Leimeroth kritisierte den Zustand des 150 Meter langen Wegs zur Skihütte. Der Weg sollte von der Gemeinde „mal richtig geschottert werden“, forderte der Wickenröder. „Um Feinkörnung einzubringen, muss erst die Unterschicht komplett raus“, antwortete Bauamtsleiter Volker Witzel. Jetzt soll ein Treffen vor Ort neue Erkenntnisse, auch zum Zustand des Regenwassergrabens, bringen.

Gerhard Noll kritisierte, dass Fußgänger am Merten-Jäger-Haus die Berliner Straße wechseln müssen. Das sei gefährlich und müsse abgestellt werden. Für die Sicherheit der Fußgänger sei in diesem Fall vor allem die Bauaufsicht des Landkreises zuständig, sagte der Bürgermeister. Er wolle sich aber dafür einsetzen, dass die Fußgänger unter dem Baugerüst durchgehen können.

Zuvor hatte der Verwaltungschef die Bürger in einem 60-minütigen Vortrag über aktuelle und künftige Vorhaben in der Gemeinde informiert.

Im weiteren Verlauf der Bürgerversammlung schlug Willi Siegert eine Verlängerung des Radweges zwischen Kaufungen und Helsa vor. Auch die Missachtung der Straßenverkehrsvorschriften im Ortsteil Helsa und eine Entschädigung der Jagdgenossenschaft Wickenrode nach dem Landtausch zwischen der Gemeinde und dem Staatsforst wurde von Bürgern angesprochen. (ppw)

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