Hilfsdienst muss Zivildienstleistende ersetzen – Führerschein nötig

Unterstützer gesucht

Ins Vereinsleben integriert: Walter Schütz vom Kuratorium der Dörnhagener Vereine (von links) und Helmut Pfaff (VdK) begrüßen Evelin Augustin vom Mobilen Sozialen Hilfsdienst. Axel Kurth (VdK) und Pfarrerin Petra Fuhrhans sind auch dabei. Foto:  Wienecke

Fuldabrück. Der Mobile Soziale Hilfsdienst (MSHD) in Fuldabrück braucht Unterstützung durch neue ehrenamtliche Mitarbeiter.

In den vergangenen 21 Jahren wurde der Verein stets von ein bis zwei Zivildienstleistenden unterstützt. Wegen der Aussetzung der Wehrpflicht zum 1. Juli fiel nun der daran gekoppelte Zivildienst weg.

Derzeit sind ehrenamtliche Helfer im Rentenalter für den MSHD tätig. Evelin Augustin sucht darüber hinaus Verstärkung im Rahmen des freiwilligen sozialen Jahres (FSJ), des neuen Bundesfreiwilligendienstes (BFD) und weitere ehrenamtliche Helfer. „Das Fahrzeug stellt der MSHD, ein Führerschein sollte jedoch vorhanden sein“, sagt sie.

Der MSHD wird von den Kirchengemeinden Dörnhagen sowie Denn- und Dittershausen getragen; er leistet Alltagshilfen wie Fahrdienste, Hilfe beim Einkaufen und im Haushalt, sagt Evelin Augustin. „Der Mobile Soziale Dienst leistet jedoch keine Pflege“, betont sie.

„Der MSHD in Fuldabrück ist in unser Vereinsleben integriert. Wir fördern ihn daher mit 400 Euro“, gab Walter Schütz vom Kuratorium der Dörnhagener Vereine kürzlich bekannt. An der Spende beteiligte sich auch der Ortsverband Dörnhagen des Sozialverbandes Vdk. Der Erlös des Dörnhagener Brunnenfestes diene darüber hinaus der Vereinsförderung und der Anschaffung neuer Bänke am Dorfplatz, berichtete Walter Schütz. Kontakt: MSHD, Mobiler Sozialer Hilfsdienst Fuldabrück, Evelin Augustin, Tel. 05665/3966.

Von Bettina Wienecke

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