Schwelbrand in Wasserhochbehälter

Ursache von Feuer unklar

Baunatal. Jetzt sind Sachverständige und Versicherungsleute gefragt: Sie müssen ermitteln, warum es am Sonntagmorgen zu einem Schwelbrand in einem Schaltschrank des Wasserhochbehälters Burgberg kam. Dieser Brand, der gewaltigen Qualm erzeugte, hatte einen großen Feuerwehreinsatz bewirkt, zehn Fahrzeuge brausten den Großenritter Trineweg hinauf.

Doch gelöscht werden musste nicht mehr, das Feuer war von selbst ausgegangen, hinterließ allerdings Schaden von geschätzten 10 000 Euro. Und es gab vorübergehend Druckprobleme beim Trinkwasser.

Etwa 100 Haushalte und das Altenheim Gertrudenstift in der Hochzone Großenritte – oberhalb der Chattenstraße – waren laut Stadt von 7.30 bis 9 Uhr und 10.30 bis 12 Uhr am Sonntag vom niedrigen Wasserdruck betroffen. Die Druckerhöhungsanlage habe wegen des Stromausfalls aufgrund des Brands nicht funktioniert.

Notversorgung durch VW

Das Feuer setzte auch die Zwischenpumpen außer Betrieb, die Trinkwasser zwischen den Hochbehältern Burgberg und Fuchsberg transportieren. Beide Stationen zusammen stellen die Versorgung von Teilen Altenbaunas, von Großenritte und Altenritte sicher. Doch sei die Versorgung zu keiner Zeit gefährdet gewesen, betonte a Dienstag Bürgermeister Manfred Schaub. Grund: Seit zehn Jahren sei per Ringleitung eine Notversorgung durch VW möglich, seit drei Jahren auch durch das Gruppenwasserwerk Fritzlar-Homberg.

„Es hat alles funktioniert“, sagt Schaub. Die Stadt verweist hier auch auf die so genannte Fernwirkanlage, mit der man alle Wasserversorgungsanlagen direkt ansteuern und schnell auf Störfälle reagieren könne. (ing)

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