Gasthaus „Zur Söhrebahn“: Björn Langhuth setzt in Wellerode 136 Jahre alte Familientradition fort

Dem Ururgroßvater gefolgt

Nostalgie pur: Im Jahr 1975 feierte die Gaststätte Langhuth in Wellerode ihr 100-jähriges Bestehen. Das Bild zeigt den damals zweijährigen Björn Langhuth und heutigen Kneipenbesitzer (von links) mit Helmut und Erich Kropf von der Martini-Brauerei. Foto: nh/Repro: Wohlgehagen

Söhrewald. In der Gaststätte „Zur Söhrebahn“ in Wellerode setzt sich jetzt eine 136 Jahre alte Familientradition fort: Das im nostalgischen Eisenbahnstil gestaltete Lokal mit dem historischen Festsaal wird jetzt von Karl-Heinz Eichhorn gemeinsam mit Björn Langhuth betrieben, nachdem Wilfried und Lydia Amthor in den Ruhestand gegangen sind. Der Führungswechsel wurde mit einer „Come-in-Party“ ausgelassen gefeiert.

Showtänzerinnen

Für den 38-jährigen Betriebsingenieur Björn Langhuth, dem das Anwesen an der Kasseler Straße gehört, ist der Einstieg in die Gastronomie ein „Zurück in die Zukunft“: Sein Ururgroßvater Johann Conrad Langhuth hat vor 136 Jahren in den Räumen der späteren Bäckerei Keim in Wellerode die Gastwirtschaft „Zum Bahnhof“ gegründet. 1903 wurde das heutige Gasthaus an der Kasseler Straße erbaut und von weiteren drei Generationen der Familie Langhuth betrieben, bevor aus ihm vor elf Jahren die Gaststätte „Zur Söhrebahn“ entstand.

Sind Veränderungen geplant? „Wir werden den Festsaal renovieren und den vorderen Anbau zur Lounge umbauen“, sagte Björn Langhuth. Er wolle neue Qualitätsstandards setzen, ohne das bisherige Angebot aufzugeben. Mittelfristig sei auch eine Vergrößerung des Biergartens am Fahrenbach vorgesehen, sagte der neue Mitinhaber.

Während der Eröffnungsparty machte die Tanzband „Die Starboys“ mächtig Stimmung, bevor Showtänzerinnen aus der brasilianischen Heimat von Björn Langhuths Ehefrau Maria für den glänzenden Höhepunkt des Abends sorgten. (ppw)

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