Investition von 25.000 Euro – Branchenverzeichnis geplant

Stadt überarbeitet Internetauftritt: Vellmar aufgepeppt im Netz

Der erste Eindruck: So sieht die neue Startseite der Stadt Vellmar aus. Klar zeigt sich die Gliederung in drei Hauptbereiche.

Vellmar. Im Vellmarer Rathaus hat man sich Zeit gelassen beim schnellen Medium Internet. „Andere Kommunen haben wahrscheinlich schon den dritten Relaunch“, räumt Astrid Kneuer ein. In Vellmar gibt es jetzt erst die zweite Version des elektronischen Informations- und Dienstleistungsangebots.

Kneuer baute wesentlich den ersten Vellmarer Auftritt der Stadt im weltweiten Netz vor über zwölf Jahren auf. Jetzt ist sie eine von zwei Administratoren der aktuellen Version. Die hat sich die Stadt einschließlich Schulung von insgesamt vier Mitarbeitern 25.000 Euro kosten lassen, wie Stefan George sagt, Fachbereichsleiter Bürger-Service.

Eineinhalb Jahre hatten sich die Verantwortlichen im Vellmarer Rathaus auf Fachmessen und im Internet verschiedene Systeme und Anbieter angesehen. Und sich schließlich für eine Fachfirma aus Osnabrück entschieden, die laut George erfahren auf dem Sektor öffentliche Verwaltung sei.

Geht man jetzt im Internet auf die Seite der Stadt, fällt eine klare Gliederung in drei Hauptbereiche Bürger-Info, Stadt-Info sowie Kultur + Freizeit auf, unterlegt in den Farben Rot, Grün und Orange. Zusätzlich gibt es noch einen Bereich Aktuelles sowie Veranstaltungen und die Möglichkeit, wichtige aktuelle Mitteilungen gleich auf den ersten Blick zu präsentieren. Am Montag stand dort als laufender Text der Hinweis, „Anna Luca & Band am 1. Februar fällt aus“.

Der erste Eindruck: So sieht die neue Startseite der Stadt Vellmar aus. Klar zeigt sich die Gliederung in drei Hauptbereiche.

Links von den drei Haupt-Buttons ist ein weiterer mit dem Hinweis Menü platziert. Ein Klick auf dieses Feld und alle Navigationspunkte der drei Bereiche werden aufgelistet. Zwei weitere Klicks und der Nutzer sollte am Ziel sein, egal ob er Informationen zur Verwaltung mit Namen und Kontaktdaten der Mitarbeiter, zu den Einrichtungen oder zum Jahreskalender kultureller Veranstaltungen sehen möchte. Oder ob er ein Gewerbe an-, sein Kind aus der Kita abmelden oder einen Ausweis beantragen will.

Aufgeräumt und übersichtlich, so sollte der neue Internetauftritt sein, sagt Kneuer. Er sollte alles präsentieren, „was es bei uns gibt. Und der Besucher sollte nicht lange rumsuchen müssen.“

Außerdem sind Aufbau und Inhalte barrierefrei angelegt, also auch von Blinden per Lesegerät und von Sehbehinderten per Schriftvergrößerungen zu nutzen.

Geplant ist laut George eine Erweiterung des Internetauftritts um ein Branchenverzeichnis, auf das sich alle Gewerbetreibende verlinken lassen können. Und Ende Februar wird ein interner Bereich für alle Mandatsträger der Stadt geschaltet. Magistratsmitglieder und Stadtverordnete werden dort künftig unter anderem alle Vorlagen und Protokolle digital abrufen können.

Von Michael Schraer

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