Bunt und vielfältig

Ahnatal-Schule Vellmar stellte sich vor, 1000 Besucher kamen

Sind begeistert: Heike Reinsdorf (von links) und ihr Sohn Manuel (10) sowie Can (9) und seine Mutter Silvia Hasenbring aus Philippinenhof-Warteberg machten sich einen Eindruck von der Ahnatal-Schule . Die beiden Jungen würden gerne die Sportklasse besuchen. Fotos: Uminski

Vellmar. Am Tag der offenen Tür öffnete die Ahnatal-Schule in Vellmar ihre Pforten für Schüler, Lehrer, Eltern und Ehemalige.

1000 Besucher folgten der Einladung und erlebten nicht nur sportliche und musikalische Aufführungen, sondern konnten sich von den unzähligen Arbeitsgemeinschaften der Schule einen Eindruck verschaffen. Für das leibliche Wohl sorgten die Schüler und boten neben Kuchen, Zuckerwatte, Crêpes auch Sandwiches und Weihnachtsgebäck an.

90 Lehrer unterrichten die rund 1200 Schüler der Ahnatal-Schule. „Wir öffnen die Pforten und zeigen unsere Arbeit und guten Leistungen“, sagt der stellvertretende Schulleiter Michael Khadr. Die Ahnatal-Schule habe eine hohe Akzeptanz, sodass Schüler auch aus anderen Kommunen und Gemeinden nach Vellmar kommen.

Das Programm startete mit einer Showaufführung in der Sporthalle mit den Sportklassen 6c, 8b und 10b. Davon war vor allem der neunjährige Can aus Philippinenhof-Warteberg begeistert. „Das ist meine absolute Lieblingsschule“, betont der Viertklässler. Sehr gerne würde er auf die Ahnatal-Schule in eine Sportklasse gehen. „Wenn man hier reinkommt, dann hat man einfach ein gutes Gefühl.“

Ein gutes Gefühl hat auch seine Mutter. „Die Schule ist toll und gut zu erreichen“, sagt Silvia Hasenbring. Sorgen bereitet der 36-Jährigen die Sechs- statt Achtzügigkeit der neuen fünften Klassen. „Damit wird die freie Schulwahl eingeschränkt.“ Das sei ein Unding, so Hasenbring. Die Mutter befürchtet, dass es bei der Sechszügigkeit vermutlich dann nur noch eine, statt wie bisher, zwei Sportklassen geben werde. Damit sinken die Chancen auf einen Schulwechsel. „Es muss einfach klappen“, meint sie.

Die zwölfjährige Johanna ist Schülerin der Ahnatal-Schule. „Die Lehrer sind hier ganz nett“, betont sie. Deutsch sei ihr Lieblingsfach, daher schätze sie die zahlreichen AG-Angebot der Schule. „Ein Mal in der Woche haben wir eine Projektstunde, in der wir kreativ schreiben.“ Vor allem Gedichte liebt die Schülerin.

Auch ihre Mutter ist mit der Schule sehr zufrieden. „Ich habe das Gefühl, dass die Lehrer sehr strukturiert und offen sind“, sagt Uta Poetzsch. Der kommenden Sechszügigkeit steht die 47-Jährige aber skeptisch gegenüber. „Darunter werden nur die Schüler leider, entweder weil sie abgewiesen oder weil die Klassen zu voll sein werden.“

Am Rande der Veranstaltung wurden Unterschriften gegen die Sechszügigkeit gesammelt. Die wurde vom Landkreis gefordert und vom Staatlichen Schulamt genehmigt. „Wir haben allein heute 300 Unterschriften gesammelt“, sagt Ingo Stegner, Mitglied im Schulelternbeirat und Kreiselternbeirat. Anfang dieser Woche wolle man dem Schulamt die gesammelten Unterschriften vorlegen, meinte Stegner.

Von Johanna Uminski

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.