Beim Skibasar des OSC Vellmar gab es Winterschnäppchen ohne Stress

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Anprobe: Ralf Ibisch (rechts) hat für seinen Sohn Jonas (links) zwei Paar Skier ausgesucht. Ein Paar werde schon passen, hofft er.

Vellmar. Trotz frühlingshafter Temperaturen war beim Skibasar des OSC in Vellmar wieder mächtig was los.

Im Flur der Ahnatal-Schule in Vellmar klappert es beständig: Es herrscht zum Auftakt des 33. Skibasars des OSC großer Andrang. Skier werden aus den Gestellen genommen, begutachtet, wieder hineingestellt. Ralf Ibisch hat mit seinem Sohn Jonas (7) eine ruhige Ecke gefunden, wo der Junge Kinderskier anprobieren kann. „Skischuhe haben wir schon gefunden“, sagt der Vater. Stress? „Aber nein“, antwortet er, „man muss halt zeitig da sein.“

Anprobe: Ralf Ibisch (rechts) hat für seinen Sohn Jonas (links) zwei Paar Skier ausgesucht. Ein Paar werde schon passen, hofft er.

Trotz frühlingshafter Temperaturen war beim Skibasar des OSC wieder mächtig was los. Rund 100 Helfer waren im Einsatz. Darunter Skiexperten, die überall warteten, um den Kaufwilligen durch den Dschungel von 5000 Brettern, Skischuhen, Stöcken, Bindungen, Snowboards und Skibekleidung den Weg zu weisen. Auch das Angebot für Kinder-Skisport-Zubehör war groß, trotz des zunehmenden Schneemangels in der Region. Viele Schulen veranstalteten Skifreizeiten, das halte das Interesse der Schüler wach, sagte Abteilungsleiterin Elke Göldner.

Die Einnahmen kommen der Jugendarbeit zugute. Für zusätzlichen Erlös sorgen die Helfer durch den Verkauf von Getränken, Kuchen und Würstchen. Seit der Landkreis unter dem Schutzschirm stehe, sei das Erwirtschaften der Kosten schwerer geworden, sagte Göldner. Seitdem müsse der OSC 500 Prozent mehr Miete für die Nutzung der Schule zahlen, sagte Göldner.

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