600-Tonnen-Schwerlastkran im Einsatz

Brückenbau: B7 bei Vellmar vom 11. bis 13. März gesperrt

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Nacht und Nebelaktion auf der B7 bei Obervellmar: Wie schon im März 2016 (Foto) werden in gut einer Woche auch die letzten noch fehlenden Brückensegmente für die B7 in Richtung Warburg eingesetzt. Die Straße muss dafür voll gesperrt werden.

Vellmar. Die Bauarbeiten auf der B7 bei Obervellmar gehen zu Ende. Am kommenden Wochenende wird die DB-Brücke über der Bahnstrecke Kassel-Warburg fertiggestellt.

Wie Hessen Mobil mitteilt, werden vom 11. bis zum 13. März die letzten noch fehlenden Bogensegmente für die DB-Brücke über der Bahnstrecke Kassel-Warburg eingesetzt. „Das alles passiert erneut unter Vollsperrung der B7, weil wir für das Einheben der 25,5 Meter langen und 45 Tonnen schweren Bogensegmete viel Platz brauchen“, sagt Hessen Mobil-Sprecher Horst Sinemus.

Zur Vorbereitung der Baustelle werde die B7 bereits am Samstag, 11. März, ab 10 Uhr morgens dicht gemacht. „Die Sperrung dauert maximal bis Montag, 5 Uhr früh, an. Sollten die Arbeiten früher als geplant abgeschlossen werden, wird die Vollsperrung natürlich umgehend aufgehoben“, sagt Sinemus.

Umleitung ist ausgeschildert

Für die Zeit der Sperrung werde für die Autofahrer eine Umleitung eingerichtet. So wird der Verkehr in Fahrtrichtung Kassel ab der Abfahrt Espenau über die K 34 (Mönchehof) und weiter über die K 35 nach Obervellmar, die L 3386 und die L 3234 zur Auffahrt Vellmar umgeleitet. In Fahrtrichtung Warburg verläuft die Umleitungsstrecke in umgekehrter Richtung. „Wir werden alles gut ausschildern“, sagt Sinemus.

Im Juli alles fertig

Um die fünf letzten Bogensegmente einsetzen zu können, werde erneut ein mobiler 600-Tonnen-Schwerlastkran eingesetzt. „Das Manöver ist das gleiche wie schon vor einem Jahr, als die Bögen für die Fahrbahn in Richtung Kassel eingesetzt wurden“, erklärt Sinemus.

Alles im Zeitplan: Noch vor wenigen Wochen herrschte wegen Frosts Stillstand auf der Baustelle. Trotz der Unterbrechung soll alles wie vorgesehen im Juli 2017 fertig sein. Foto: Gorny

Das eigentliche Einheben der Fertigteile aus Stahlverbundbeton hatte damals nur wenige Stunden gedauert und war nachts erfolgt. Die Bahnlinie war dafür komplett gesperrt worden.

Trotz einer längeren Winterpause wegen Frosts sind die Bauarbeiten nach wie vor im Zeitplan. Das komplette Vorhaben soll im Juli 2017 abgeschlossen sein. Aktuell wird noch das letzte noch fehlende Brücken-Widerlager gebaut, auf dem dann später die Bogensegmente (sogenannte Überbauträger) ruhen werden.

Der Bund investiert rund 4,5 Millionen Euro in den Neubau der Brücke. Das alte Bauwerk aus dem Jahr 1967 wies derart große bauliche und statische Mängel auf, dass ein Neubau unumgänglich war.

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