51,6 Prozent der Stimmen

Manfred Ludewig (SPD) ist neuer Bürgermeister in Vellmar

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So sehen Sieger aus: Nach dem Wahlsieg jubeln (von links): der noch amtierende Verwaltungschef Dirk Stochla mit Ehefrau Heike , Bettina Ludewig, der neue Bürgermeister Manfred Ludewig und deren Kinder Malte und Jonas.

Vellmar. Um 19.43 Uhr brandete im Vellmarer Rathaus Beifall auf: Denn Manfred Ludewig ist neuer Bürgermeister der Stadt Vellmar, der Nachfolger von Dirk Stochla (SPD) wird.

Nach der Auszählung aller 16 Wahlbezirke knackte der 48-Jährige mit 51,6 Prozent der Stimmen die 50-Prozent-Hürde und vermied damit eine Stichwahl. Die Wahlbeteiligung lag bei 51,8 Prozent.

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Abgeschlagen landete der parteilose Alexander Kampe (49) mit gerade mal 26,7 Prozent auf Platz zwei, der krasse Außenseiter Daniel Lindner, der als unabhängiger Bewerber ins Rennen gegangen war, holte ganz überraschend 21,6 Prozent.

Kampes Niederlage ist auch die von CDU, Grünen und FDP, die ihn unterstützt hatten. Wieder einmal schafften sie es nicht, einen Sozialdemokraten auf dem Chefsessel des Vellmarer Rathauses zu verhindern. Nach dem Gratulationsreigen - auch Landrat Uwe Schmidt (SPD war dabei - zeigte sich Wahlsieger Ludewig, der im Foyer des Rathauses zusammen mit den anderen Kandidaten die einlaufenden Ergebnisse verfolgt hatte, zufrieden: „Mein Ziel war es, 50 Prozent plus eine Stimme zu holen und das habe ich erreicht.“ In dem hohen Stimmenanteil von Lindner sah er auch einen „Protest gegen die SPD und die anderen Parteien“.

Mehr erwartet hatte sich Alexander Kampe, der von CDU, Grünen und FDP unterstützt wurde: Zwar habe er mehr Stimmen geholt, als CDU-Mann Michael Stöter bei der Wahl davor, aber „dieses Ergebnis kann man nicht schönreden“. Selbstbewusst gab sich nach der Auszählung Daniel Lindner, dem viele maximal zehn Prozent zugetraut hatten: „Ich hatte eigentlich erwartet, noch vor Kampe zu landen“, sagte er. Beim Blick auf die Ergebnisse der 16 Wahlbezirke zeigt sich, dass Ludewig überall die Nase vorn hatte.

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