Bürgschaftsbeträge verringern sich

Vellmar bürgt für Anteile an Energieversorger

Vellmar. Die Stadt Vellmar muss im Notfall weniger Geld für die Beteiligung an der Energie Region Kassel ausgeben als bisher angenommen. Das wurde am Montagabend während der Stadtverordnetensitzung mehrheitlich beschlossen. Der Bürgschaftsbetrag verringert sich um gut 453.000 Euro.

Das liegt zum einen daran, dass sich nicht mehr nur 16, sondern jetzt 17 Kommunen an der Energie Region Kassel Beteiligungs GmbH beteiligen. Zum anderen hat eine der Banken, bei der Kredite für die Beteiligung aufgenommen worden sind, keine kommunale Bürgschaft gefordert. Alle anderen Banken haben für die Aufnahme des Kredits eine Ausfallbürgschaft verlangt.

Während der Großteil der 34 anwesenden Stadtverordnetenmitglieder dem Beschluss zustimmten, stimmten die CDU-Mitglieder dagegen. „Wir haben natürlich nichts dagegen, dass sich die Summe der Bürgschaften verringert“, erklärte Fraktionsvorsitzender Burkard Müller. „Aber wir stimmen dem grundsätzlichen Modell nicht zu.“ Er sehe es nicht als ein Kerngebiet der Kommunen an, sich um die Energieversorgung zu kümmern. „Das ist Sache der Industrie.“

Bebauungsplan geändert

Einstimmig beschlossen hingegen wurde die Änderung des Bebauungsplanes Parkstraße in Obervellmar. Dort wurde der Platz für Lärmschutzvorrichtungen vergrößert, da angrenzend nicht nur der Verkehr fließt, sondern auch Sportanlagen in der Nähe liegen. Zudem wurde der Verlauf der Straßen überarbeitet. (cow)

Am Montag, 13. Oktober, gibt es ab 20 Uhr eine Sondersitzung der Stadtverordneten im Bürgerhaus Vellmar-West. Dort geht es dann um den Ankauf der EAM-Anteile.

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