Ab 2022 Gesetz

Bushaltestellen in Vellmar zu 83 Prozent behindertengerecht

Fast fertig: Die Bushaltestelle Friedhof Niedervellmar ist eine der letzten in Vellmar, die im großangelegten Programm behindertengerecht umgebaut wird. Nur noch Restarbeiten sind zu erledigen. Die Fußgängerampel im Hintergrund ist noch nicht in Betrieb. Foto: Wewetzer

Vellmar. Auf der Zielgeradsen befindet sich eines der Großprojekte der Vellmarer Stadtentwicklung aus jüngster Zeit, von dem gerade ältere und gehbehinderte Menschen direkt profitieren.

Die Umgestaltung von insgesamt 45 Bus-Haltepunkten im Stadtgebiet, um die Busse optimal an die Straßenbahn anschließen zu können. Wenn die Maßnahme abgeschlossen ist, hat die StadtVellmar 83 Prozent aller Haltestellen umgebaut, erläuterte Dierter Ehricke von der Stadtverwaltung.

Damit können die Fahrgäste durch die abgesenkten Bordsteine barrierfrei ohne Stufen in die Busse steigen. Damit erfülle die Stadt Vellmar schon jetzt eine gesetzliche Vorgabe, die die Kommunen verpflichte, die Umgestaltung bis 2022 umzusetzen, erläuterte Bürgermeister Manfred Ludewig (SPD).

Der dickste Brocken ist die Erneuerung der Haltestelle Friedhof Niedervellmar (eine Haltestelle hat in der Regel zwei Haltepunkte), die mit 80.000 Euro veranschlagt ist. Dort sind nur noch Restarbeiten zu erledigen. Unter anderem müssen die fehlende Markierungen noch aufgebracht werden. Mit der Fertigstellung der Haltestelle Adalbert-Stifter-Straße (Umbau zweier Haltepunkte zwischen Frommershäuser Straße und Lessingstraße) ist die letzte Haltestelle des ersten Teils des zweiten Bauabschnitts abgeschlossen.

Im zweiten Teil des zweiten Bauabschnitts werden in diesem Jahr noch sechs Haltestellen mit jeweils zwei Haltepunkten in Angriff genommen. Dazu gehören laut Ehricke die Haltestellen Einkaufszentrum Herkules, Bürgerhaus Obervellmar, Espenauer Straße, Mittelstraße, Hamburger Straße und Emdener Straße.

Der gesamte zweite Abschnitt der Umgestaltung ist mit 650.000 Euro - inklusive Fördermittel des Landes - kalkuliert.

Der erste Bauabschnitt, der in den Jahren 2012/13 umgesetzt wurde, kostete nach Auskunft der Verwaltung 600.000 Euro.

Von Stefan Wewetzer

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