Erstes Stadtteilfest in Niedervellmar

Schwungvoll: Beim ersten Stadtteilfest in Niedervellmar präsentierten die Mitglieder des Vellmarer Volkstanzkreises 1984 am Sonntag vor der Adventskirche ihr Können. Fotos: Rogge-Richter

Vellmar. Welche Nachbarn hinter dem eigenen Gartenzaun wohnen, weiß man. Aber wer lebt zwei Straßen weiter? Dieser Frage gingen Besucher des Stadtteilfestes in Niedervellmar nach. Gelegenheit, sich besser - oder überhaupt erst einmal - kennenzulernen, hatten die Bewohner des Stadtteils reichlich.

Für drei Tage hatten die Initiatoren Horst Schönewolf und Birgit Preuß, Mitglieder des Kirchenvorstands der evangelischen Gemeinde Niedervellmar, ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt.

„Wir möchten mit diesem Fest beweisen, dass Niedervellmar ein bunter, lebendiger Stadtteil ist. Zudem möchten wir zwischen den Bewohnern Brücken bauen. Sie und die Mitglieder der ansässigen Vereine, Verbände sowie Geschäftsleute sollen miteinander ins Gespräch kommen“, sagte Schönewolf. „Ich finde es wunderbar, dass sich die Menschen in diesem Stadtteil so engagieren“, lobte Bürgermeister Dirk Stochla.

Kulinarische Köstlichkeiten: Gurpreet Singh, Harjit Singh, Svenja Vitt und Gajaz Pasha (v.l.) vom Restaurant Taj Mahal luden ein.

Anregende Gespräche standen das ganze Wochenende über im Vordergrund. Auf dem Platz vor der Adventskirche präsentierten sich am Samstag die Unternehmen Niedervellmars im Rahmen einer Gewerbeschau von ihrer besten Seite. Am Freitag hingegen war Zuhören angesagt. In der Adventskirche trug Ellen Pasinski dem Publikum Geschichten über den Stadtteil vor, die ihre Mutter, Hilde Petersen, gesammelt hatte.

Einer der Höhepunkte des Stadtteilspektakels war zudem der Tanzabend in der ehemaligen Traditionsgaststätte „Kühler Grund“. Unter dem Motto „Heute ist damals“ legten die Gäste zur Musik von Alleinunterhalter Manni Euler eine flotte Sohle aufs Parkett. Dabei kamen nicht nur die Besucher auf ihre Kosten: Der Erlös der Veranstaltung soll laut Schönewolf dem Verein „Biker&Triker helfen krebskranken Kindern“ zugutekommen.

Nach dem Gottesdienst am Sonntag stellten sich schließlich Niedervellmars Vereine und Verbände vor der Adventskirche vor. Für musikalische Unterhaltung sorgten der Posaunenchor Niedervellmar, die Band „Friends of Swing“ und unter anderem der Vellmarer Volkstanzkreis 1984.

Von Sarah Richter

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