MSC Espenau-Vellmar richtete Kartrennen für Kinder und Jugendliche aus

Volle Konzentration: Tim Bolsenkötter vom ausrichtenden MSC Espenau-Vellmar fuhr im Rennen der Klasse 1 auf den sechsten Rang.

Vellmar. Volle Konzentration, hohe Geschwindigkeiten und am Ende eine Wasser- statt Sektdusche für die Sieger: Beim 5. Lauf zur Kartslalom-Meisterschaft des ADAC Hessen-Thüringen Region Nord sind am Pfingstmontag über 100 Kinder und Jugendliche ins Rennen gegangen.

Der Baustoffmarkt Hubenthal hatte dem ausrichtenden Motorsport-Club (MSC) Espenau-Vellmar kostenfrei seinen Parkplatz zur Verfügung gestellt, auf dem ein Parcours aus Pylonen errichtet wurde. 30 Helfer sorgten bei der 26. Ausrichtung des Vellmarer Kartrennens für einen reibungsfreien Ablauf.

Die Teilnehmer im Alter von fünf bis 18 Jahren gingen dabei mit vom Veranstalter gestellten, einheitlichen Karts auf die Strecke. Die Hindernisse wurden entsprechend der Altersklassen erschwert. „Slalom-Kart ist die fairste Art von Motorsport, alle fahren denselben Parcours im selben Kart. Der finanzielle Hintergrund ist unwichtig“, meinte MSC-Trainer Martin Reinertz.

Bis zu 40 Stundenkilometer holten die ältesten Fahrer aus den 5,5-PS-Motoren heraus, um entscheidende Zehntelsekunden zu gewinnen. Etwas ruhiger ging es bei den Jüngsten zu. Die Orientierung im Parcours und das Sammeln von Erfahrung standen im Vordergrund. „Wer in jungen Jahren mit Slalom-Kart anfängt, fördert von klein auf die Konzentration, Koordination und ein sicheres und vorausschauendes Fahrverhalten“, erklärte MSC-Jugendwart Marcus Henrichsvark.

Im 60 Mitglieder zählenden MSC sei man stolz auf die geleistete Jugendarbeit, betonte der 1. Vorsitzende Werner Praschek. Im Herbst könne der Verein fünf lizenzierte Trainer des Deutschen Motorsport Bundes stellen. Mit 16 Fahrern war Espenau-Vellmar beim eigenen Kartrennen vertreten. In Dreifachfunktion agierte Michelle Anklam: Die 17-Jährige half bei der Organisation, unterstützte als Trainerin Vellmars jüngste Nachwuchsfahrerin, die sechsjährige Sina Isabella Lange, und stieg schließlich beim Rennen der ältesten Teilnehmer selbst ins Kart. „Meine Familie ist sehr kartbegeistert. Ich möchte den Verein und den Sport über meine aktive Fahrerzeit hinaus unterstützen und habe daher als Nachwuchs-Trainerin begonnen“, berichtet Anklam. Bei ihrem Schützling kam die Unterstützung gut an: „Es hat Spaß gemacht, und ich bin zufrieden“, strahlte Sina Isabella Lange, nachdem sie beim zweiten Wertungslauf den Parcours fehlerfrei gemeistert hatte.

Alle Ergebnisse finden sie unter www.msc-espenau-vellmar.de

MSC Espenau-Vellmar richtete Kartrennen aus

Von Tobias Kisling

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