Anja Jäger bei Maschmeyer

Frau aus Vellmar eine Runde weiter in TV-Show "Start Up!"

Den Kopf voller Ideen: Anja Jäger aus Vellmar überzeugte in der ersten Folge der Fernsehsendung „Start Up! Wer wird Deutschlands bester Gründer?“, die mittwochs ab 20.15 Uhr auf Sat.1 zu sehen ist. Foto: SAT.1/Claudius Pflug/nh

Vellmar. Sie ist eine Runde weiter: Die Vellmarerin Anja Jäger hat mit ihrer Erfindung die Jury der TV-Show "Start Up!" überzeugt und ist nun unter den besten zwölf Kandidaten.

Deutschlands beste Gründerin zu werden, das ist das Ziel der Vellmarerin Anja Jäger. Die selbstständige Kosmetikerin hat mit ihrer Erfindung, einem Windschutz für Sonnenliegen, in der bereits aufgezeichneten TV-Show „Start Up! Wer wird Deutschlands bester Gründer?“ (wir berichteten) die erste Runde überstanden und ist nun unter den besten zwölf Kandidaten.

Aus 2000 Bewerbern wurden 35 Kandidaten nach Berlin in das Tieranatomische Theater eingeladen, wo sie ihre Erfindung vorstellen durften. Die Jury, bestehend aus Carsten Maschmeyer, Dr. Klaus Schieble und Lea Lange, bewerten die Pitches der Teilnehmer. Als Pitch bezeichnet die Jury die drei- bis fünfminütige Präsentation der Kandidaten zu ihrer Erfindung.

„Ich hatte so Pudding in den Beinen“, erinnert sich Anja Jäger an den Moment, bevor sie vor die Jury treten musste. Besonders nervös war sie vor Carsten Maschmeyers Urteil. „Er hatte so einen prüfenden Blick und ich dachte, ich sterbe hier gleich“, sagt die muntere Vellmarerin und kann heute darüber lachen. Ihre Befürchtungen waren unbegründet. „Die Jury war sehr höflich, sie haben jeden ausreden lassen“, erzählt sie. „Sehr angenehm überrascht war ich aber von Carsten Maschmeyer, er war dermaßen offen und hörte auch aufmerksam zu“, erzählt Jäger begeistert. Auch die Jury war von Anja Jäger angetan. Dass es ihr egal wäre, von welchen Ort aus sie arbeite, beeindruckte Maschmeyer: „Das finde ich eine richtige Gründereinstellung. Egal wann, egal wo – ich will, dass das Ding das Licht der Welt erblickt.“

Nach allen Präsentationen reduzierte die Jury die Anzahl der Gründer auf 14. Als nächste Aufgabe mussten die Erfinder Passanten in Berlin von ihrem Produkt überzeugen, ohne es ihnen zeigen zu dürfen. Dass dabei nicht alle fair spielten, ärgert Jäger. „Ich bin ein grundehrlicher und feinfühliger Mensch“, sagt sie und versteht nicht, wenn Mitstreiter sich nicht an die Regeln halten.

Obwohl die Sendung arbeitsintensiv war, bereut sie ihre Teilnahme keineswegs. „Es war eine wahnsinnig aufregende Zeit. Zu sehen, was da so dran hängt mit den Aufzeichnungen, Kameras und den Teams“, erklärt sie. Als eine der besten zwölf Gründer wird sie in der nächsten Folge am Mittwoch, 28. März, ab 20.15 Uhr auf Sat.1 wieder mit dabei sein.

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