Jubiläum mit Gesang und Humor: Sternschnuppe in Vellmar feierte 25-jähriges Bestehen

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Humor und Gesang: Das Mariendorfer Damenquartett beigeisterte beim Konzertabend der Sternschnuppe.

Vellmar. Weil man nur einmal 25 Jahre alt wird, feierte die Sternschnuppe in Vellmar ihren besonderen Geburtstag gleich doppelt.

Nachdem die Evangelische Familienbildungsstätte unter der Trägerschaft der Johanneskirchengemeinde in Vellmar-West bereits im September 2016 einen Festgottesdienst samt Empfang gefeiert hatte, setzte das Team der Sternschnuppe am Samstag noch ein i-Tüpfelchen auf das Jubiläum drauf: einen musikalisch-humorvollen Konzertabend. Neben Music Please!, dem Chor der Sternschnuppe, war das Mariendorfer Damenquartett zu Gast im sehr gut besuchten Kirchenzentrum an der Lüneburger Straße.

Begrüßt von Pfarrer Matthias Risch, der noch einmal an das anfängliche Sozialarbeit-Projekt in den 1990er-Jahren erinnerte, sang das Publikum sowohl der Sternschnuppe als auch den zahlreichen Mitwirkenden ein Ständchen: Gemeinsam haben die haupt-und ehrenamtlichen Kräfte dazu beigetragen, dass die Sternschnuppe – anfangs noch wöchentlicher Treffpunkt für alleinerziehende Mütter – zur anerkannten Familienbildungsstätte und zum beliebten Familienzentrum im Landkreis Kassel auf- beziehungsweise ausgebaut wurde. 

Facettenreich: Music please!, der Chor der Sternschnuppe präsentierte einen Auszug aus seinem Repertoire.

Leiterin Marga Stietz-Krüger, die an der Entwicklung der Sternschnuppe maßgeblich beteiligt war, und Roselind Winkler, die die zugehörige Tageselternbörse organisiert, sowie unter anderem Welcome-Koordinatorin Maria Petri gehören auch zum Chor der Sternschnuppe unter der Leitung von Ghislaine Seydler, der sich seit 2013 jeden Donnerstag von 17 bis 19 Uhr in der Familienbildungsstätte trifft. 

Warmherzig, facettenreich, durch und durch stimmig – so wie die Sternschnuppe selbst – präsentierten die rund 20 Sängerinnen auch bei diesem Konzert einen Auszug aus ihrem Repertoire, das neben englischsprachigen Liedern wie „Here Comes The Sun“ zum Beispiel Max Raabes „Ich bin nur gut, wenn keiner guckt“ umfasst. Musiker Thorsten Seydler begleitete nicht nur „Music Please!“ am Klavier, sondern auch das Mariendorfer Damenquartett, bestehend aus Ghislaine Seydler, Heike Portl, Ulrike Bollendorf-Tiemann und Birgitta Groß. Mit mitreißendem Gesang und witzigem Kabarett unterhielten die Damen das Publikum, das hingerissen lauschte und herzlich über die Gags lachte.

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