Mütter der Ahnatal-Schule sorgen für Pausensnacks

Gehören zum Team, das die Teestube ehrenamtlich betreibt: Irmgard Radke (vorn, jeweils von links), Marianne Keßler, Ayse Budak, Bianca Wicke, Yvonne Schneider und Herbert Fenner. Hinter ihnen sind Anja Fletling, Elke Heichel, Eva-Maria Sonntag und Beate Schmeck zu sehen. Fotos: Wienecke

Vellmar. Eigentlich wollte die Teestube der Ahnatal-Schule in Vellmar ja ihr 30-jähriges Bestehen feiern. Doch dann stellte sich heraus, dass das Angebot bereits 31 Jahre besteht.

Ein herzliches Dankeschön gab es für die 35 Ehrenamtlichen von Wolfgang Hartwig. „Die Lehrer Adelheid Bruinier, Heidi Saure und Helmut Simon haben die Teestube im Jahr 1983 gegründet“, erläuterte der Schulleiter. Heute kümmern sich Julia Maas und Paul Klene für das Kollegium um das Angebot, das die Mütter Irmgard Radke, Anja Fletling und Simone Jama in Eigenregie organisieren.

Zum Team gehört auch ein Vater sowie zwei Großmütter und zwei Großväter. „Meine Schwiegertochter hat mich gefragt, ob ich mitmachen würde, da sie berufstätig ist“, berichtet Herbert Fenner, dessen Enkelin die Ahnatal-Schule besucht. „Ich mache alle vier Wochen einen Dienst und habe dabei sogar eine ehemalige Kollegin wiedergetroffen“, berichtet er. Auch für Elke Heichel war es keine Frage, ehrenamtlich in der Teestube mitzuwirken, seit ihr Enkel die Schule besucht. „Manche bleiben länger dabei, obwohl ihre Kinder bereits die Schule verlassen haben“, berichtet Irmgard Radke, die sich seit neun Jahren engagiert und deren jüngster Sohn derzeit die Schule besucht.

Das neueste Projekt, der Verkauf von regionaler Biomilch, wird von den Schülern sehr gut angenommen. Dafür wurde ein Kühlschrank für 1200 Euro angeschafft, den die Kasseler Sparkasse finanziert hat.

Ergänzend zum Mittagessen, das die Mitarbeiterinnen der Cafeteria frisch zubereiten, bietet die Teeküche Brezeln und Kekse sowie verpackte belegte Brötchen, Backwaren und Obst an.

Damit die 500 Becher Vanille- und Schoko-Biomilch, die pro Woche verkauft werden, nicht auf dem Schlugelände landen, wurde ein Pfandsystem eingeführt. „Das Gesundheitsamt war kürzlich hier und war mit unseren Abläufen und der Hygiene sehr zufrieden“, sagt Irmgard Radke. „Wir könnten jedoch noch weitere Ehrenamtliche in unserem Teestuben-Team gebrauchen“, ergänzt sie.

Von Bettina Wienecke

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