Auftritte in der Region 

Natascha Lefert aus Vellmar hat zweimal an TV-Castingshow DSDS teilgenommen

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Ist in Vellmar zu Hause: Natascha Lefert, Sängerin und DSDS-Teilnehmerin. 

Vellmar. Natascha Lefert hatte ein Ziel vor Augen: den gelben Recall-Zettel. 2015 hat sie an den Castings der RTL-Sendung „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) teilgenommen und ihr Ziel nicht erreicht.

Bei der vergangenen Staffel hat es dann geklappt: Die Vellmarerin kam bis unter die besten 25 Teilnehmer. „Vor zwei Jahren war ich noch sehr verhalten“, sagt die 31-Jährige. Dann hat sie einige Sänger sowie die Musikbranche kennengelernt, Tipps zur Lieder- und Outfitauswahl eingeholt. Deshalb hat es bei der vergangenen DSDS-Staffel für Lefert geklappt. „Bevor man vor die Jury tritt, gibt es viele weitere Auswahlrunden“, verrät sie. Nach dem Recall ging es für sie mit den anderen Kandidaten nach Dubai.

Dort war nach der zweiten Runde Schluss. „Ich musste einen Rocksong singen, das liegt mir gar nicht“, erklärt die Schlagersängerin. Die Zeit in Dubai sei kein Urlaub gewesen, wie sich das viele Zuschauer vorstellen: „Das ist richtig harte Arbeit. Ich habe nur drei bis vier Stunden pro Nacht geschlafen, bin immer wieder meine Texte und die Choreografie durchgegangen.“ Als sie wieder zu Hause in Vellmar war, habe sie erst einmal viel geschlafen und sich von dem Trubel erholt. „Man wird schon unter Druck gesetzt“, gibt sie zu. Trotzdem bereut sie die Erfahrung nicht, weil DSDS ihr eine Plattform gegeben habe und die Erlebnisse ihr Selbstbewusstsein gestärkt hätten.

Ein besonderer Moment war die Ausstrahlung der Sendung, als sie vor der Jury ihren Recall-Zettel erhielt. „Danach haben mich Produzenten kontaktiert, ich wurde auf der Straße erkannt und bekam viele Nachrichten bei Facebook.“ Darüber habe Lefert sich gefreut. „Trotzdem ist es wichtig, dass diese Erfahrungen einem nicht zu Kopf steigen und man auf dem Boden bleibt“, meint die junge Sängerin. Sie findet es wichtig, erst eine Ausbildung zu absolvieren. „Das Musikgeschäft ist knallhart und risikoreich“, sagt sie. Sie selbst hat zwei Ausbildungen absolviert, eine im medizinischen Bereich sowie zur Juwelier-Fachangestellten.

Trotzdem tritt sie gerne mit Schlagerliedern auf. „Ich singe vermehrt auf Hochzeiten, aber auch bei öffentlichen Veranstaltungen wie dem Brunnenfest in Vellmar.“ Die Zuschauerzahl sei ihr dabei egal: Ihr geht es um den Spaß. „Ich finde es schlimm, wenn manche denken, sie seien nach der Teilnahme bei DSDS die Megastars“, sagt Lefert. Sie steht in Kontakt mit Produzenten, hat allerdings noch keinen Vertrag unterschrieben. Derzeit arbeitet sie in einem Juweliergeschäft, wechselt jedoch zum 1. September die Branche. „Dann kann ich in Teilzeit arbeiten und habe mehr Zeit für die Musik“, erzählt Lefert.

Sie ist ein großer Helene-Fischer-Fan und singt bei Auftritten oft Lieder von ihr. „Ich identifiziere mich mit Schlagermusik. Das reißt mich mit, vielleicht auch, weil ich damit großgeworden bin“, sagt die 31-Jährige. Ihr Wunsch ist es, weiter Musik machen zu können, vielleicht in Kassel gebucht zu werden und mit ihren Auftritten Bekanntheit zu erlangen.

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