Kein Asbest mehr im Gerippe

Schadstoffsanierung im Vellmarer Rathaus abgeschlossen – Bald beginnen Fassadenarbeiten

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Blick ins Foyer: Dort wo früher die Treppe in den ersten Stock führte, wurde eine Decke eingezogen und mit einem Stahlträger stabilisiert.

Vellmar. Es hat zwar etwas länger gedauert als geplant, aber seit Mitte April ist die Schadstoffsanierung im Vellmarer Rathaus abgeschlossen.

Laut und staubig ist es auf der Rathaus-Baustelle in Vellmar. Das Dröhnen der Maschinen schallt über den gesamten Platz. Vom ursprünglichen Gebäude ist nur noch das Beton-Gerippe übrigbelieben. Die Schadstoffsanierung im Bauwerk ist seit Mitte April abgeschlossen.

Die vergangenen acht Monaten waren die Arbeiter damit beschäftigt, das Gebäude zu entkernen – Strom- und Wasserleitungen wurden ausgebaut, Fenster und Türen herausgebrochen, Wand-, Decken- und Fußbeläge entfernt. Auch die große Treppe, die vom Foyer in den ersten Stock führte, wurde abgerissen, um mehr Platz zu schaffen. Der neue Bürgerservice wird geräumiger und lichtdurchflutet – so wie alle anderen Etagen. Denn die neuen Betonverkleidungen werden deutlich kleiner und bieten mehr Raum für großzügige Fenster.

Acht Monate nach Beginn: So läuft die Rathausanierung in Vellmar

Rathaus Vellmar, nach Schadstoffsanierung, Mai 2018
 © Alia Shuhaiber
Rathaus Vellmar, nach Schadstoffsanierung, Mai 2018
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Rathaus Vellmar, nach Schadstoffsanierung, Mai 2018
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Rathaus Vellmar, nach Schadstoffsanierung, Mai 2018
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Rathaus Vellmar, nach Schadstoffsanierung, Mai 2018
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Rathaus Vellmar, nach Schadstoffsanierung, Mai 2018
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Rathaus Vellmar, nach Schadstoffsanierung, Mai 2018
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Rathaus Vellmar, nach Schadstoffsanierung, Mai 2018
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Rathaus Vellmar, nach Schadstoffsanierung, Mai 2018
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Rathaus Vellmar, nach Schadstoffsanierung, Mai 2018
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Rathaus Vellmar, nach Schadstoffsanierung, Mai 2018
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Rathaus Vellmar, nach Schadstoffsanierung, Mai 2018
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Rathaus Vellmar, nach Schadstoffsanierung, Mai 2018
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Rathaus Vellmar, nach Schadstoffsanierung, Mai 2018
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Rathaus Vellmar, nach Schadstoffsanierung, Mai 2018
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Rathaus Vellmar, nach Schadstoffsanierung, Mai 2018
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Rathaus Vellmar, nach Schadstoffsanierung, Mai 2018
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Rathaus Vellmar, nach Schadstoffsanierung, Mai 2018
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Rathaus Vellmar, nach Schadstoffsanierung, Mai 2018
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Rathaus Vellmar, nach Schadstoffsanierung, Mai 2018
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Rathaus Vellmar, nach Schadstoffsanierung, Mai 2018
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Rathaus Vellmar, nach Schadstoffsanierung, Mai 2018
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Rathaus Vellmar, nach Schadstoffsanierung, Mai 2018
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Rathaus Vellmar, nach Schadstoffsanierung, Mai 2018
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Rathaus Vellmar, nach Schadstoffsanierung, Mai 2018
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Rathaus Vellmar, nach Schadstoffsanierung, Mai 2018
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Rathaus Vellmar, nach Schadstoffsanierung, Mai 2018
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Rathaus Vellmar, nach Schadstoffsanierung, Mai 2018
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Rathaus Vellmar, nach Schadstoffsanierung, Mai 2018
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„Die Sanierung hat etwas länger gedauert als geplant“, sagt Thomas Meyer vom Planungsbüro Karampour+Meyer (KM) aus Ahnatal. Beim Entkernen habe man asbesthaltigen Klebstoff in allen Teppichschichten und unter den Fließen gefunden. Im Winter habe es frostbedingt einen Sanierungsstopp gegeben.

Parallel zur Schadstoffsanierung wurde mit dem Rohbau begonnen“, sagt Bau- und Projektleiter Robert Burski. Derzeit seien die Arbeiter noch mit dem Entfernen der grauen Betonplatten an der Fassade beschäftigt. „Es ist schwierig, die bis zu fünf Tonnen schweren Platten zu lösen“, sagt Burski.

Für die Sicherheit: An der Rückseite des Gebäudes wird eine Stahltreppe entstehen, um den Brandschutz zu gewährleisten.
Entsorgung: Die Schadstoffe aus den Bodenbelägen wurden in Säcke verpackt und werden nun abgeholt.

Auch die frühere Rathausgaststätte ist nicht mehr wiederzuerkennen. Das alte Vordach aus Holz wurde abgerissen und durch eine Betonkonstruktion ersetzt, die den Brandschutzbestimmungen entspricht. An der Hinterseite des Gebäudes gegenüber des Parkhauses wurde ein Betonsockel gegossen. Dort wird künftig eine Stahltreppe stehen, die als zusätzlicher Fluchtweg genutzt werden kann. Doch zunächst soll der Rohbau eingerüstet und mit den Fassadenarbeiten begonnen werden. Wenn alles nach Plan läuft, rücken die Dachdecker im Herbst an. „Wir sind von dem Wetter abhängig, wenn es früh schneit, verzögern sich die Arbeiten“, sagt Burski. Nächstes Jahr geht es dann mit dem Innenausbau weiter. 

Laut Zeitplan sollen die Arbeiten Ende April 2019 abgeschlossen sein. Ob die ursprünglich veranschlagten 11,2 Millionen Euro reichen werden, bleibt abzuwarten. Mit einer Baukostensteigerung von etwa 2,5 Prozent bedingt durch die Marktsituation hatte das Planungsbüro bereits vor einem Jahr kalkuliert. Die anhaltende Baukonjunktur könnte die Kosten aber noch einmal kräftig steigen lassen.

Auf dem Dach: Architekt Thomas Meyer, Bürgermeister Manfred Ludewig, Fachbereichsleiter Bauen und Wohnen Peter Pilatzki und Bau- und Projektleiter Robert Burski.

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