Über 100 Gäste feierten den Wahlsieg von SPD-Mann Manfred Ludewig

Ludewig siegt bei Bürgermeisterwahl in Vellmar: Schoko-Torte für „Manni“

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Jubel: Als Manfred Ludewig ins OSC-Clubhaus trat, wollte der Applaus gar nicht mehr aufhören. Neben ihm stehen Sohn Malte (10) und Ehefrau Frau Bettina.

Vellmar. Der Applaus wollte nicht mehr enden, als Manfred Ludewig am Sonntagabend mit hoch erhobenen Händen durch die Tür des OSC-Clubhauses trat. „Das ist einzig euer Verdienst und der meiner Familie“, sagte der neue Vellmarer Bürgermeister und drückte Frau Bettina und seine beiden Söhne fest an sich.

Im OSC-Clubhaus hatten sich nach Bekanntgabe des Wahlsieges - der Sozialdemokrat hatte gerade 51,6 Prozent geholt - über 100 Genossen, Freunde und Verwandte des neuen Verwaltungschefs versammelt, um gemeinsam mit ihm zu feiern. „Das ist ein schönes Gefühl, wenn man hier so herzlich empfangen wird“, strahlte Ludewig.

Auf dem Tisch stapelten sich Blumensträuße mit roten Rosen und Gerbera, nebenan wartete eine große Schokoladentorte mit der Aufschrift „Herzlichen Glückwunsch Manni“.

Für viele war der Sieg des 48-Jährigen keine Überraschung: „Ich hatte fest damit gerechnet“, sagten unter anderem Dieter Michel und Anette Hoffmann.

Klaus Exner, der auch seinen fünfjährigen Enkel Felix mit zur Wahlparty gebracht hatte, war aber von einem deutlicheren Sieg ausgegangen. Ihn enttäuschte auch die Wahlbeteiligung in der Stadt. Die lag mit 51,8 Prozent knapp über Ludewigs Ergebnis.

Den Wahltag hatte Manfred Ludewig hauptsächlich damit verbracht, sich abzulenken. „Man versucht, sich dauernd zu beschäftigen. Wir waren zum Beispiel spazieren und Kaffeetrinken“, erzählte der 48-jährige. Auch seinen beiden Söhnen Malte (10) und Jonas (13) fiel ein Stein vom Herzen als das Ergebnis bekannt gegeben wurde. „Ich war so furchtbar aufgeregt vorher“, sagte Malte.

Im Clubhaus spürte man an der herzlichen Stimmung, dass es sich nicht nur um Parteifreunde handelte, die hier feierten, sondern auch um viele Menschen, die ihrem „Manni“ sehr nahe stehen und ihn schon lange kennen. So auch Karin Wagner, die als FDP-Mitglied wider Erwarten nicht den parteilosen Alexander Kampe sondern Ludewig unterstützte: „Ich halte ihn für den richtigen Mann für Vellmar. Er kennt die Stadt und hat kommunalpolitische Erfahrung“, sagte sie.

Aber: Wo man auch hinhörte an diesem Abend - neben der Freude sind auch die Erwartungen an den neuen Bürgermeister groß. „Jetzt muss er uns überzeugen, dass er die richtige Wahl war“, sagte zum Beispiel Stadtverordnetenvorsteher Gerald Herber.

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