Seltene Tauben: Kasseler Sonderverein züchtet Tümmler – Schönheit wichtig

Präsentation des Kasseler Tümmlers: Konrad Kornemann (von links) mit gelb-streifigem Täuber, Lothar Wagner (blaugehämmert) und Günter Diegler (rot-streifig) vom Sonderverein. Foto: Wohlgehagen

Vellmar. „Die Kasseler Tümmler sind ganz seltene Tiere“, sagte Günter Diegler. Von den rot-streifigen Tauben gebe es maximal zwölf in Deutschland. Dieses Merkmal beziehe sich auf die Bindenfarbe des Flügelschildes der Taube, so der Ehrenvorsitzende des Sondervereins der Züchter der Kasseler Tümmler 1906.

Sicher sei, dass der Kasseler Tümmler die älteste in Hessen erzüchtete Taubenrasse sei, heißt es in der Chronik des Sondervereins. Seine drei Hauptmerkmale seien lange Beine, ein langer Hals und ein langer Kopf.

Günter Diegler (Grebenstein) hält den Kasseler Tümmler gar für „einen der schönsten langschnäbeligen Tümmler, der in der Zucht einen sehr hohen Stand erreicht hat“. Gleiches gelte auch für den blau-gehämmerten Kasseler Tümmler, der demnächst auf der Bundesebene Anerkennung finden soll.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen Rasse- und Reisetauben bestehe darin, dass es bei der Rassetauben-Zucht ausschließlich um die Schönheit gehe und nicht darum, so schnell wie möglich wieder im heimischen Schlag zu sein. Rassetauben-Züchter achten außerdem sehr auf die Gesundheit der Tauben und deren artgerechte Haltung, sagte Konrad Kornemann. (ppw)

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