Vellmar investiert 10.000 Euro

Die Skater-Anlage in Vellmar wird attraktiver

Vorbereitungen: Heute soll der Beton für das neue Element der Skater-Anlage gegossen werden. Mit dabei (von links): Lukas Zündel, der elfjährige Malte Ludewig mit seinem Skateboard, Anlagenbauer Jan Marthiensen und Andi Dürsch. Foto: Wewetzer

Vellmar. Die Skater-Anlage am Festplatz ist nicht nur Anlaufstation für sportliche Aktivitäten, sondern hat für Jugendliche zwischen zehn und 16 Jahren eine soziale Funktion.

„Durch die Nähe zum Jugend- und Kulturzentrum Piazza und der Ahnatalschule funktioniert die Anlage auch als Treffpunkt“, sagt Uwe Niede von der Vellmarer Stadtverwaltung. Und weil die Anlage so gut angenommen wird, investiert die Stadt jetzt 10.000 Euro in ein neues Element, um die Attraktivität weiter zu steigern.

In enger Abstimmung mit den Jugendlichen wurde eine sogenannte „Corner“ entwickelt, die zurzeit mit Unterstützung des Bauhofes - er stellt unter anderem die Maschinen und sorgt für den Materialtransport - installiert wird. Die Verschalungen wurden gestern fertiggestellt, heute soll - wenn das Wetter mitspielt - das neue Element in Beton gegossen werden. Denn die früher üblichen Stahl-/Holzkonstruktionen sind aus der Mode gekommen, da Beton eine längere Lebensdauer bei geringerem Unterhaltungsaufwand besitzt.

Federführend bei der Umsetzung des Projekts an der Brüder-Grimm-Straße ist Anlagenbauer Jan Marthiensen aus Warburg, der laut Niede schon viele Erfahrungen gesammelt und unter anderem auch in Indien ein Projekt realisiert habe. Die Erweiterung der 1999 gebauten Anlage, die 2003 und 2013 modernisiert worden war, mit der neuen „Corner“ soll Ende nächster Woche abgeschlossen sein.

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