Urteil: 50-Jährige muss in psychiatrisches Krankenhaus

Zeichnung: Reinckens

Kassel. Im Sicherungsverfahren gegen eine 50-Jährige aus Vellmar, die ihre Nachbarin getötet haben soll, ist am Donnerstag das Urteil gefallen.

Das Landgericht Kassel ordnete die Unterbringung einer 50-jährigen Frau, die am 28. Januar dieses Jahres ihre 54-jährige Nachbarin in Vellmar mit Hammerschlägen und Messerstichen getötet hat, in einem psychiatrischen Krankenhaus an.

Die Beschuldigte, die unter einer paranoid-halluzinatorischen Schizophrenie leidet, habe die Tat im Zustand der Schuldunfähigkeit begangen, so der Vorsitzende Richter Volker Mütze in der Begründung.

Von der Frau, die unter Wahnvorstellungen leide, gehe weiterhin eine Gefahr für die Allgemeinheit aus. Die einzige Möglichkeit zu verhindern, dass sich solche Taten wiederholen, sei die Unterbringung der 50-Jährigen. (use)

Weitere Informationen folgen im Laufe des Tages an dieser Stelle.

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