Weiße Linien auf sattem Grün

Vellmar: Auf Kunstrasenplatz kann nächste Woche wieder gekickt werden

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Letzte Arbeiten: Mit einem Spezialgerät wird feinster Quarzsand in den neuen, rund 9000 Quadratmeter großen Kunstrasen-Belag, auf dem Sportplatz an der Obervellmarer Brückenstraße eingearbeitet. 

Vellmar. Eine Spezialfirma aus Halle (Westfalen) hat den Kunstrasenplatz an der Obervellmarer Brückenstraße erneuert.

Jetzt stehen die umfangreichen Arbeiten kurz vor dem Abschluss und ab nächster Woche soll der Rasen wieder bespielbar sein, kündigt Uwe Niede, zuständig für den Fachbereich Stadtentwicklung und Umwelt der Stadt Vellmar, an.

Deutliche Unterschiede: Landschaftsplaner Uwe Niede von der Stadt Vellmar zeigt die Unterschiede zwischen dem alten verschlissenen Belag (links) und dem neuen Kunstrasen.

„Der alte Kunstrasen-Belag war total verschlissen und musste entfernt werden“, beschreibt der Landschaftsplaner den Zustand des sehr stark strapazierten Platzes, auf dem das ganze Jahr gespielt wird. Die Erneuerung der Spielanlage erfolgte in verschiedenen Abschnitten. Zunächst wurde der 14 Jahre alte Kunstrasen entfernt und zusammen gerollt. Danach musste die darunter befindliche elastische Tragschicht aus Epoxidharz saniert werden. Im dritten Abschnitt wurde dann der neue Belag geliefert und ausgelegt. Alle anfallenden Arbeiten wurden von der Spezialfirma Polytan aus Halle in Westfalen ausgeführt. So auch im letzten Abschnitt, bei dem Quarzsand und Gummigranulat aufgebracht und eingearbeitet wurden.

„Die Arbeiten der rund 230 000 Euro teuren Baumaßnahme verliefen planmäßig und bereits letzte Woche wurde das frische Grün in großen Rollen angeliefert und ausgelegt“, bestätigt Niede, der mit den Arbeiten sehr zufrieden ist. Derzeit werden noch die Ränder des Kunststoffbelages beschnitten und gleichzeitig dreht ein Traktor, der eine riesige Bürste zieht, auf den Spielflächen seine Runden, um insgesamt mehr als 220 Tonnen feinsten Quarzsand in den Belag einzuarbeiten. Das sei nötig, um den Belag zu beschweren, erklärt Niede. Hinzu kommt noch ein Gummigranulat, um die Verletzungsgefahr der Spieler zu minimieren.

In den nächsten Tagen sollen die Rollen des alten Kunstrasens abtransportiert werden. Ab Montag kann auf dem neuen Rasen wieder gespielt werden. Dann allerdings mit weißen Markierungen, weil die besser sichtbar sind als die Gelben, die bisher aufgebracht waren.

„Darauf warten wir schon sehnsüchtig“, sagt Rainer Rethemeier, Fußball-Abteilungsleiter des Obervellmarer-Sport-Clubs (OSC Vellmar). Eine offizielle Inbetriebnahme des nagelneuen Platzes ist nicht geplant, trotzdem werden sich die Spieler über die jetzt wieder optimalen Trainingsbedingungen freuen.

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