Sonderangebote zur Bauzeit

Vellmar: Das sagen Geschäftsleute zur Rathaussanierung

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Wird ab dem 12. Juni saniert: Das Rathausgebäude in Vellmar, hier aufgenommen vom Rathausplatz, an dem rund zwei Dutzend Geschäfte angesiedelt sind. 

Vellmar. Die lang erwartete Sanierung des Vellmarer Rathauses beginnt am 12. Juni. Das sagen die Geschäftsleute über die Bauzeit. 

Rainer Döring

Die Vellmarer Sozialstation ist schon aus dem Rathaus gezogen, die ersten Akten der Verwaltung bereits zwischengelagert – der Rathaus-Umzug aufgrund der anstehenden Sanierung rückt immer näher. So langsam steigt auch die Nervosität bei einigen Einzelhändlern rund um den Rathausplatz: Wie werden sich die Geschäfte während der zwei Jahre andauernden Bauarbeiten entwickeln? Wir haben uns vor Ort umgehört.

„Wir machen uns natürlich Sorgen“, sagt Rainer Döring, Sprecher der Werbegemeinschaft Rathausplatz Vellmar. Die Gemeinschaft vertritt die Interessen von insgesamt 18 Unternehmen. „Aber natürlich gehen wir das optimistisch an“, sagt der Inhaber des Modehauses Döring. Viele Einzelhändler am Rathausplatz hätten bereits innerhalb signalisiert, während der zweijährigen Bauphase ihren Kunden zusätzliche Sonderangebote zu unterbreiten. „Wir wünschen uns natürlich, dass unsere Kunden uns auch während der Rathaussanierung die Treue halten“, sagt Döring, „schließlich wollen wir alle langfristig hierbleiben“. Einen ersten Stimmungstest erwartet er bereits zum anstehenden Brunnenfest, das in diesem Jahr besonders groß gefeiert wird (siehe zweiten Artikel).

Er betont, dass im Zuge der Sanierungspläne der Informationsfluss seitens der Stadt vorbildlich gewesen sei. „Wir wurden umfassend und rechtzeitig informiert“, lobt er. Positiv sei auch, dass die Parkplätze am Rathaus weitestgehend erhalten bleiben sollen und die Erreichbarkeit zu den Läden gegeben sei. Ohnehin bleibe für Kunden – abgesehen von Baulärm und Baudreck zu Beginn der Arbeiten – fast alles beim Alten.

Katharina Engelhardt, Inhaberin des Bücherecks, sagt, dass sowohl die Öffnungszeiten unverändert bleiben, „auch im Außenbereich werden wir alles so lassen“.

Rudolf Döring

Rudolf Döring von der Landfleischerei Döring nimmt es sportlich: „Wenn es zu Beginn der Bauarbeiten vor dem Geschäft etwas staubiger werden sollte, dann werden wir einfach öfter putzen.“ Wenn er an die Baustelle entlang der Friedrich-Ebert-Straße in Kassel denke, wo teils Holzbrücken zu den Läden gebaut werden mussten, „hätte es uns auch schlechter treffen können“. Zudem wittert der Geschäftsmann zusätzliche Kundschaft während der Rathaussanierung: „Die Bauarbeiter müssen ja auch was essen.“

Eva Lipnicki, Inhaberin des Augenoptikers am Rathausplatz, schaut auch positiv in die Zukunft: „Da an den Bauarbeiten leider kein Weg vorbeiführt, sollten wir alle das Beste draus machen“. Die Sanierung am Rathaus beginnt am 12. Juni.

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