Los geht's am 13. Juli

Vellmarer Schachtage: 230 Denksportler messen sich im Spiel der Könige

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Begeisterte Schachspieler: Die Brüder Ramien (vorne links) und Aaron spielen wie viele in ihrer Familie gerne Schach. Tipps bekommen sie von Felix Kleinschmidt (hinten links), Turnierleiter der Vellmarer Schachtage, sowie Henri Blaschke, der einmal pro Woche ein Jugendtraining anbietet.

Vellmar. Normalerweise kommt es eher selten vor, dass Bürgerliche den Weg von Königshäusern bestimmen. Doch wenn Aaron und Ramien am Zug sind, dann zeigen sie den hohen Herrschaften samt Gefolge, wo es lang geht.

Die beiden Brüder gehören zu den Nachwuchsspielern des Vellmarer Schachklubs und zu den jüngsten Teilnehmern der Vellmarer Schachtage. Zum neunten Mal lädt der Schachklub Vellmar zu dem internationalen Turnier in die Mehrzweckhalle Frommershausen ein. Los geht es am Donnerstag, 13. Juli, um 17.30 Uhr. Die Siegerehrung ist geplant für Sonntag, 16. Juli, etwa 20.30 Uhr. 230 Spieler haben sich bisher laut Turnierleiter Felix Kleinschmidt für die Veranstaltung registriert. Möglich ist eine Anmeldung auch noch am Eröffnungstag (siehe Hintergrund). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 270 Spieler.

Kurz nach den Schachtagen im vergangenen Jahr haben Kleinschmidt und sein Team mit der Planung und Organisation des diesjährigen Turniers begonnen. Während der Veranstaltung sind um die 25 Helfer im Einsatz und kümmern sich unter anderem um die Versorgung der Spieler und Zuschauer mit Speisen und Getränken. Damit ist fast die Hälfte der 50 Vereinsmitglieder bei den Schachtagen ehrenamtlich im Einsatz.

Je nach Spielstärke können sich die Teilnehmer für drei unterschiedliche Turniere anmelden: A-Open, B-Open und C-Open. Gespielt werden sieben Runden. „Bei den C-Open können auch Anfänger mitspielen“, erklärt der Vereinsvorsitzende Frank Gundlach. Mit dabei sind auch ein Großmeister aus Lettland sowie verschiedene internationale Meister. Die Gewinne reichen von 30 bis 800 Euro und generieren sich aus dem Startgeld der Teilnehmer. Die sonstigen Einnahmen sind für die Jugendarbeit des Vereins.

Einmal in der Woche bietet Henri Blaschke für den Nachwuchs ein Jugendtraining an. Dort sind auch Ramien und Aaron dabei. Und was macht ihnen am Schach besonders viel Spaß? „Das hat viel mit Nachdenken zu tun. Und ich gewinne gern“, so Aaron.

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