Landesliga Frauen: TSV Vellmar trennt sich vom Absteiger Tuspo mit 31:31

Waldau knöpft Meister Punkt ab

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Zweikampf: Vellmars Natalie Paul versucht, sich gegen Yvonne Fölling (Waldau) durchzusetzen.

Vellmar. Nur vier Punkte gaben die Frauen des TSV Vellmar in der Landesliga im Laufe der Saison ab. Und im letzten Spiel der Saison knöpfte dem Meister ausgerechnet Absteiger Tuspo Waldau beim 31:31 (12:16) einen Punkt ab.

Für die Waldauerinnen war vor der Partie schon alles gelaufen, da der TSV Heiligenrode sein Spiel gegen die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen gewonnen hatte. Doch die Mannschaft des scheidenden Trainers Klaus Reinicke gab trotzdem alles. „Wir wollen uns mit einer guten Leistung aus der Liga verabschieden“, hatte Reinicke vor der Partie gesagt. Und so war es.

Waldau kämpfte um jeden Ball, während beim TSV doch die Luft raus war. Nur der spielerischen Routine hatte es der Meister zu verdanken, dass bis zum Schluss Rückstände von bis zu fünf Toren aufgeholt wurden.

Der Tuspo Waldau führte von Beginn an, nur beim 4:4 (8.) glich Vellmar aus. Danach lagen stets die Gäste in Front. Erst in der 42. Minute kam Vellmar erstmals wieder zum Ausgleich (21:21). Beim 23:22 (46.) gelang die erste Führung für Vellmar. Doch Waldau blieb dran und übernahm wieder die Regie. Zwar lag der TSV Vellmar dann 60 Sekunden vor Schluss beim 31:29 wieder mit zwei Treffern vorn, aber die Gäste gaben nicht auf. 43 Sekunden vor Schluss traf Lena Höhne zum 30:31 und zwei Sekunden vor Spielende glich Yvonne Fölling aus.

„Wir haben in einem spannenden Spiel alles gegeben“, befand Klaus Reinicke. „Und hätten sogar den Sieg verdient gehabt.“ Womit er recht hatte. „Wir haben nie zu unserem Spiel gefunden, da war einfach die Spannung raus“, sagte TSV-Coach Andreas Paul.

Nur für die Statistik: In der eigentlich fairen Partie verhängte das Schiedsrichter-Duo Schmidt/Wiegand (Baunatal) 19 Zweiminuten-Strafen.

TSV:  Stern (1.-40.), Müller (41.-60.); Hoppe 4, Breiding 7, Homburg 4, Nolte 4, Schmalz 1, Steyer 4/1, Petrovszki 2, Rull, Scharff, Paul 5/4, Lohr

Tuspo: Alheidt, Althans (7 m/37.); Künzli 4, Nowak 3, Horn, Schmalz (n.e.), Becker 6/6, Kesper (n.e.), Höhne 3, Witte 1, Dörfler, Geßner 6, Fölling 7, Walz 1

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